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Wie wir Casinos mit Spielpause einordnen
Die Reihenfolge beruht auf den veröffentlichten AGB, Bonusbedingungen und Spielerschutzseiten der Anbieter sowie auf schriftlichen Antworten des Kundendienstes. Provisionen, Werbebudgets und die Höhe eines Willkommensbonus verschieben keinen Platz. Massgebend ist, wie verlässlich eine Pause hält, wenn sie gesetzt ist.
Bonusangebote und ihr Verhältnis zur Pause
Ein Platz steigt, wenn die Bonusbedingungen regeln, was mit einem laufenden Bonus während einer Spielpause geschieht, und wenn in dieser Zeit keine Werbung verschickt wird. Er sinkt, wenn eine Umsatzfrist von 30 Tagen ohne Hinweis weiterläuft oder Promotionen die Pause unterlaufen.
Auszahlung und Zahlungen während der Pause
Höher eingestuft wird ein Anbieter, bei dem das Restguthaben auch während einer aktiven Spielpause ausbezahlt werden kann, und zwar im selben veröffentlichten Zeitfenster wie sonst, etwa innerhalb von drei bis vier Arbeitstagen. Tiefer rutscht, wer Auszahlungen bis zum Ende der Pause zurückhält, dafür eine zusätzliche Prüfung verlangt oder Einzahlungen trotz gesetzter Pause weiter annimmt.
Spielangebot und Pausen nach Kategorie
Wer eine Pause für einzelne Kategorien wie Slots oder Live-Tische erlaubt und dabei klar zeigt, welche Spiele gesperrt sind, wird höher gesetzt. Eine Pause, die nur das ganze Konto oder gar nur einen einzelnen Spieltitel erfasst, senkt den Platz, weil sie am eigentlichen Anlass vorbeigeht.
Mobile Nutzung und Weg zur Pausenfunktion
Ein Platz steigt, wenn die Pause im mobilen Spielerkonto mit wenigen Schritten erreichbar ist und dort dieselben Dauern bietet wie am Desktop. Versteckte Menüs oder eine Funktion, die nur am Computer verfügbar ist, senken ihn deutlich.
Vertrauen, Lizenz und Anbindung ans Sperrregister
Eine Konzession mit Online-Erweiterung und ein Eintrag im Verzeichnis der ESBK heben einen Anbieter, weil dann eine spätere Spielsperre über das zentrale Register schweizweit und in Liechtenstein greift. Wer mit ausländischer Lizenz arbeitet, ist an dieses Register nicht angeschlossen; seine Pause und seine Sperre enden an der eigenen Plattform, und das senkt den Platz unabhängig vom übrigen Angebot.
Kundendienst und Umgang mit Aufhebungen
Höher steht, wer eine vorzeitige Beendigung der Pause nur auf begründeten Antrag prüft und diese Regel schriftlich nennt. Hebt der Kundendienst eine Pause auf blosse Nachfrage im Chat auf, sinkt der Platz.
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Willkommenspaket für NeukundenWas eine Spielpause im Online-Casino bewirkt
Eine Spielpause ist eine Beschränkung, die Sie selbst im Spielerkonto setzen und die nach Ablauf der gewählten Zeit von allein endet. Während sie läuft, nimmt die Plattform keine Einsätze mehr an, je nach Anbieter für das ganze Angebot oder nur für ausgewählte Spielkategorien. Der Schweizer Casino Verband beschreibt sie ausdrücklich als Spielbeschränkung und eben nicht als Spielsperre.
Dieser Unterschied ist mehr als eine Frage der Begriffe.
Eine Pause wirkt nur bei dem Anbieter, bei dem Sie sie eingerichtet haben. Ein anderes Schweizer Online-Casino erfährt nichts davon, und auch eine landbasierte Spielbank lässt Sie weiterhin an die Tische. Wer eine Pause setzt, wählt also bewusst eine Massnahme mit begrenzter Reichweite. Das ist in vielen Lagen genau richtig, etwa nach einem Abend, der länger gedauert hat als geplant, oder vor Wochen, in denen Sie den Kopf für anderes frei brauchen.
Die Spanne der wählbaren Dauer ist bei Schweizer Anbietern ähnlich. Der Casino Verband nennt auf seiner Spielerschutzseite eine Wahl zwischen einer Stunde und sechs Monaten, jackpots.ch beginnt bereits bei 15 Minuten und endet ebenfalls bei sechs Monaten. Länger als ein halbes Jahr läuft eine Pause bei den von uns gelesenen Anbietern nicht; wer mehr Abstand braucht, landet bei der Sperre.
Öffnen Sie als nächsten Schritt in Ihrem Spielerkonto den Bereich zum verantwortungsvollen Spielen und schauen Sie nach, welche Dauern und Kategorien dort zur Auswahl stehen, bevor Sie eine Pause tatsächlich brauchen.
Spielpause oder freiwillige Spielsperre
Die beiden Werkzeuge werden oft verwechselt, weil viele Anbieter sie im selben Menü führen, rechtlich trennt sie dagegen ein ganzes Stück. Die freiwillige Spielsperre ist im Geldspielgesetz geregelt und wird in ein zentrales Sperrregister eingetragen, das alle Veranstalterinnen von Geldspielen gemeinsam nutzen. Mit diesem Eintrag gilt sie für Spielbankenspiele in der ganzen Schweiz, im Saal wie online, und für Online-Grossspiele wie Lotto oder EuroMillions.
Seit dem 7. Januar 2025 erfasst die Sperre zudem das Fürstentum Liechtenstein, gestützt auf ein Abkommen über den Austausch der Sperrdaten.
Eine Sperre ist grundsätzlich unbefristet und endet nicht von allein. Aufheben lässt sie sich nur auf Ihren Antrag bei der Spielbank, die sie eingetragen hat, und bei einer freiwilligen Sperre frühestens drei Monate nach dem Eintrag. Die ESBK selbst kann weder sperren noch entsperren; sie hat nach eigener Angabe nicht einmal Zugriff auf das Register.
Welche Massnahme zu Ihnen passt, hängt deshalb weniger von der gewünschten Dauer ab als von der Frage, ob Sie eine einzelne Plattform meiden möchten oder das Geldspiel insgesamt. Die Gegenüberstellung unten zeigt pro Zeile, wo welches Werkzeug den Vorteil hat; lesen Sie sie mit Blick auf Ihre eigene Lage und entscheiden Sie danach, ob die Pause im Konto genügt oder der Antrag auf eine Sperre der nächste Schritt ist.
Spielpause | Freiwillige Spielsperre |
|---|---|
| Gilt nur beim Anbieter, bei dem sie gesetzt wurde | Gilt schweizweit und in Liechtenstein für Spielbankenspiele und Online-Grossspiele |
| Dauer frei wählbar, bei Schweizer Anbietern bis sechs Monate | Unbefristet, Aufhebung frühestens nach drei Monaten |
| Endet automatisch nach Ablauf der gewählten Zeit | Endet nur auf Antrag bei der zuständigen Spielbank |
| Direkt im Spielerkonto mit wenigen Eingaben gesetzt | Im verifizierten Konto, per Formular mit Ausweiskopie oder persönlich beantragt |
| Auf einzelne Kategorien wie Slots beschränkbar | Erfasst alle Spielbankenspiele ohne Ausnahme |
Wer eine Spielpause anbieten muss
In der Schweiz dürfen nur konzessionierte Spielbanken Casinospiele online anbieten, und zwar mit einer Konzessionserweiterung, die der Bundesrat erteilt. Jedes einzelne Spiel braucht zusätzlich eine Bewilligung der ESBK. Im Verzeichnis der Online-Spielbanken standen bei unserer letzten Durchsicht zehn Plattformen, von jackpots.ch des Casinos Baden bis casineo.ch des Casinos Locarno.
Für Ihre Pause heisst das: Die Werkzeuge ähneln sich, weil sie aus demselben Rahmen stammen. Einzahlungs- und Verlustlimiten, Session-Timer und Spielpausen gehören bei diesen Anbietern zum Standard, und ein Verlustlimit für 24 Stunden ist laut der Suchtberatung ags des Kantons Aargau in Schweizer Online-Casinos sogar vorgeschrieben.
Anders sieht es bei Anbietern mit Lizenz aus dem Ausland aus.
Solche Seiten sind in der Schweiz nicht bewilligt, und der Zugang zu ihnen wird gesperrt, sobald die ESBK sie auf ihre Sperrliste setzt. Eine Pause, die Sie dort einrichten, folgt den Regeln des jeweiligen Betreibers und nicht einem Schweizer Sozialkonzept. Wie lange sie höchstens läuft, ob sie sich vorzeitig aufheben lässt und ob in dieser Zeit Werbung verschickt wird, steht allein in dessen AGB. Vor allem aber erreicht eine Schweizer Spielsperre diese Plattformen nicht, weil sie nicht an das zentrale Register angeschlossen sind.
Schauen Sie deshalb ins Impressum, bevor Sie sich auf eine Pause verlassen: Steht dort eine Schweizer Spielbank und erscheint die Domain im Verzeichnis der ESBK, gilt der Schweizer Rahmen.
Pausen für einzelne Spielkategorien
Nicht jede Pause muss das ganze Konto betreffen. jackpots.ch erlaubt laut eigener Hilfeseite eine Spielpause wahlweise für alle Angebote oder nur für bestimmte Kategorien wie Slots, und die AGB nennen Blackjack, Roulette, Baccara und Slots als mögliche Bereiche. Bei mycasino.ch heisst die Funktion «Timeout» und lässt sich ebenfalls auf einzelne Kategorien oder auf das gesamte Spielangebot legen.
Eine Teilpause ist dann sinnvoll, wenn Sie genau wissen, wo es kippt.
Leserinnen und Leser schildern uns häufig, dass die schnellen Runden an Slots ihr Budget anders beanspruchen als ein Abend am Live-Tisch. Wer in dieser Lage nur die Slots pausiert, behält den Teil des Angebots, mit dem der Umgang gelingt, und entzieht sich dem Teil, der die Limiten regelmässig ausreizt. Der Haken liegt im Detail: Eine Teilpause verschiebt das Spiel manchmal bloss in eine andere Kategorie, und dann wird aus der Pause eine Umleitung. Fällt Ihnen das bei sich auf, ist die Pause für das ganze Konto die ehrlichere Wahl.
Notieren Sie vor dem Setzen einer Teilpause, in welcher Kategorie Ihre letzten Limiten erreicht wurden, und setzen Sie genau dort an.
Schutzwerkzeuge im Spielerkonto im Überblick
Die Tabelle stellt die Spielpause neben die übrigen Werkzeuge, die Schweizer Online-Casinos anbieten, und zeigt, was jedes davon sperrt und wie es endet. Die Angaben stammen von den Seiten der ESBK, des Schweizer Casino Verbands und von SOS Spielsucht sowie aus den AGB von jackpots.ch.
| Werkzeug | Was es sperrt | Dauer | Ende oder Änderung |
|---|---|---|---|
| Spielpause | Einsätze beim Anbieter, ganz oder je Kategorie | 15 Minuten oder 1 Stunde bis 6 Monate | Endet automatisch |
| Freiwillige Spielsperre | Spielbankenspiele und Online-Grossspiele | Unbefristet | Aufhebung frühestens nach 3 Monaten |
| Angeordnete Spielsperre | Spielbankenspiele und Online-Grossspiele | Unbefristet | Aufhebung frühestens nach 1 Jahr |
| Einzahlungslimite | Einzahlungen über der Grenze | Pro Tag, Woche oder Monat | Erhöhung nach 24 h, Senkung sofort |
| Verlustlimite | Einsätze nach Erreichen der Grenze | Pro Tag, Woche oder Monat | Erhöhung nach 24 h, Senkung sofort |
| Session-Timer | Nichts, er meldet die Spielzeit | Selbst eingestellt | Hinweis nach Ablauf |
Eine Spielpause vorzeitig beenden
Eine Pause, die sich mit einem Klick wieder aufheben lässt, schützt gerade in dem Moment nicht, für den sie gedacht war. Schweizer Anbieter regeln das vorzeitige Ende deshalb in ihren Bedingungen streng. Bei mycasino.ch lässt sich ein gesetzter Timeout nicht einfach deaktivieren; wer früher zurück will, stellt einen Antrag beim Kundendienst, und dieser muss ihn genehmigen.
jackpots.ch geht in den AGB einen Schritt weiter. Ein vorzeitiges Ende des vorübergehenden Spielausstiegs ist dort nur auf begründeten Antrag möglich und nur dann, wenn die Voraussetzungen für eine Spielsperre nach Art. 80 BGS nicht erfüllt sind. Der Antrag löst also eine Prüfung aus, ob statt der Pause eine Sperre angezeigt wäre.
Das ist gewollt.
Wer eine Pause früher beenden möchte, stellt sich damit eine Frage, die sich lohnt: Was hat sich seit dem Setzen verändert? Ist die Antwort ein konkreter Grund, etwa ein versehentlich zu lang gewählter Zeitraum, lässt sich das dem Kundendienst gut begründen. Ist es dagegen der Wunsch, einen Verlust wieder hereinzuholen, spricht genau dieser Wunsch für eine längere Pause oder für ein Gespräch mit einer Fachstelle, kaum aber für ein frühes Ende.
Wenn Sie den Antrag trotzdem stellen möchten, warten Sie bis zum nächsten Tag und schreiben Sie die Begründung in ganzen Sätzen auf; oft zeigt Ihnen schon dieser Abstand die Antwort.
So richten Sie eine Spielpause ein
Bei Anbietern mit Schweizer Konzession liegt die Funktion im Spielerkonto, meist unter einem Menüpunkt wie «Verantwortungsvolles Spielen» oder «Meine Limiten». Die genaue Bezeichnung unterscheidet sich, die Logik nicht: Sie wählen Umfang und Dauer, bestätigen die Eingabe und sind ab diesem Moment ausgeschlossen.
Zwei Dinge lohnen sich zu klären, bevor die Pause beginnt. Das eine ist Guthaben, das noch auf dem Konto liegt und das Sie lieber ausbezahlt hätten. Das andere ist ein laufender Bonus: jackpots.ch nennt in den Bonusbedingungen eine Umsetzungsfrist von standardmässig einem Monat, und ob eine solche Frist während einer Pause weiterläuft, klären Sie schriftlich mit dem Kundendienst, bevor Sie die Pause setzen.
Die Schritte unten folgen dem Ablauf, wie ihn die Spielerschutzseiten der Schweizer Anbieter beschreiben.
Spielpause Schritt für Schritt setzen
Sechs Schritte von der Anmeldung bis zur Kontrolle, ob die Pause greift. Die Bezeichnungen der Menüs unterscheiden sich je nach Anbieter, die Reihenfolge bleibt dieselbe.
- Schritt 1
Im Spielerkonto anmelden und Menü öffnen
Melden Sie sich an und öffnen Sie im Profil den Bereich für verantwortungsvolles Spielen. Bei jackpots.ch heisst er «Verantwortungsvolles Spielen», bei mycasino.ch finden Sie die Pause unter dem Namen «Timeout». - Schritt 2
Restguthaben prüfen und bei Bedarf auszahlen
Prüfen Sie den Kontostand, bevor die Pause beginnt. Liegt dort Guthaben, das Sie nicht stehen lassen möchten, beantragen Sie zuerst die Auszahlung, damit es während der Pause nicht zur Versuchung wird. - Schritt 3
Umfang wählen: ganzes Konto oder Kategorien
Entscheiden Sie, ob die Pause für alle Spiele gilt oder nur für einzelne Kategorien wie Slots oder Roulette. Wenn Sie unsicher sind, nehmen Sie das ganze Konto, denn eine Teilpause lässt Ausweichwege offen. - Schritt 4
Dauer festlegen und eher grosszügig wählen
Wählen Sie die Dauer aus der angebotenen Spanne, die bei Schweizer Anbietern bis sechs Monate reicht. Eine zu lange Pause endet nur auf Antrag vorzeitig, eine zu kurze lässt sich dagegen jederzeit erneut setzen. - Schritt 5
Eingabe bestätigen und Enddatum im Profil kontrollieren
Bestätigen Sie die Auswahl und kontrollieren Sie anschliessend im Profil, ob die Pause mit ihrem Enddatum angezeigt wird. Diese Anzeige genügt als Nachweis; ein Testeinsatz ist dafür nicht nötig. - Schritt 6
Newsletter abbestellen und App vom Startbildschirm entfernen
Bestellen Sie Newsletter und Push-Mitteilungen des Anbieters ab und nehmen Sie die App vom Startbildschirm. So erinnert Sie während der Pause nichts an das Angebot, das Sie gerade bewusst meiden.
Wenn Angehörige sich Sorgen machen
Eine Spielpause kann nur die Person setzen, der das Konto gehört. Angehörige, Freundinnen oder Arbeitskollegen haben trotzdem einen Weg: Sie können sich laut ESBK an die Spielbank wenden und auf veränderte Gewohnheiten oder eine angespannte finanzielle Lage im Zusammenhang mit dem Spiel hinweisen. Erfüllt die betroffene Person die gesetzlichen Voraussetzungen, spricht die Spielbank eine Sperre aus.
Diese Voraussetzungen sind eng gefasst.
Die Spielbank sperrt, wenn sie weiss oder annehmen muss, dass jemand überschuldet ist, seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommt oder Einsätze riskiert, die in keinem Verhältnis zu Einkommen und Vermögen stehen. Gesperrt wird auch, wer ihr von einer Fachstelle oder einer Sozialbehörde gemeldet wird. Eine Meldung aus dem Umfeld ist damit kein Druckmittel, sondern der Anstoss zu einer Prüfung, die das Casino selbst verantwortet und die mit der Anforderung von Unterlagen wie einem Betreibungsregisterauszug oder Bankauszügen beginnen kann.
Viele kantonale Beratungsstellen richten sich ausdrücklich an Angehörige, und auf SafeZone.ch ist die Online-Beratung kostenlos und anonym. Sind Sie als nahestehende Person unsicher, ob eine Meldung angebracht ist, klären Sie das zuerst in einem solchen Gespräch.
Wann eine Pause nicht mehr genügt
Die Zahlen der ESBK zeigen, wie oft Spielende in der Schweiz den Schritt über die Pause hinaus gehen. Im Jahr 2025 haben die Spielbanken 16’429 Spielsperren ins Register eingetragen, rund 80 Prozent davon über ihre Online-Casinos. 8021 dieser Sperren waren freiwillig beantragt, und knapp die Hälfte aller neu Gesperrten war zwischen 18 und 30 Jahre alt.
Eine Pause schafft Abstand, sie ist aber keine Antwort auf jede Lage.
Wenn Sie Pausen bei einem Anbieter setzen und bei einem anderen weiterspielen oder eine Pause vorzeitig beenden möchten, um Verluste zurückzuholen, dann leistet die Sperre, was die Pause nicht leisten kann. Sie gilt bei allen Schweizer Anbietern zugleich, und ihre Aufhebung ist an ein Verfahren gebunden, in das eine kantonal anerkannte Fachperson oder Fachstelle einbezogen werden muss. Wer eine Sperre aus finanziellen Gründen aufheben lassen will, reicht zudem Unterlagen zur eigenen finanziellen Lage ein. Genau diese Hürde ist der Schutz, den eine Pause nicht bieten kann.
Eine freiwillige Spielsperre beantragen Sie bei einer Spielbank Ihrer Wahl, persönlich vor Ort oder schriftlich mit einer Ausweiskopie; viele Online-Casinos nehmen den Antrag auch direkt im verifizierten Spielerkonto entgegen.
Verantwortungsvoll spielen mit Pausen und Limiten
Geldspiel ist Unterhaltung, die Geld kostet, und keine Möglichkeit, Einkommen zu erzielen. Auch bei Auszahlungsquoten von über 90 Prozent bleibt der Gewinn langfristig unter dem Einsatz. Legen Sie deshalb vor der ersten Runde eine Verlust- und eine Einzahlungslimite fest, die zu Ihrem Budget passt, und nutzen Sie den Session-Timer, damit Sie die Spielzeit im Blick behalten.
Eine Pause ist kein Eingeständnis, sondern ein Werkzeug, das Sie jederzeit selbst einsetzen können. Merken Sie, dass Sie Verlusten nachjagen oder mehr spielen als geplant, setzen Sie eine Pause oder beantragen Sie eine freiwillige Spielsperre. Kostenlose und vertrauliche Beratung erhalten Sie und Ihre Angehörigen bei den Fachstellen, die unten auf dieser Seite aufgeführt sind. Casinospiele und Online-Geldspiele sind in der Schweiz erst ab 18 Jahren erlaubt.
Was nach dem Setzen der Pause zählt
Die Wochen einer Pause eignen sich für einen Schritt, den viele erst nach der Rückkehr gehen: die Limiten tiefer setzen. Eine Senkung wirkt sofort, eine spätere Erhöhung erst nach 24 Stunden, und so kehren Sie in ein Konto zurück, das bereits bremst. Die Reihenfolge der Liste ändert sich, sobald ein Anbieter eine Pause ohne Begründung auf blosse Nachfrage aufhebt; diese Bedingungen haben wir am 31. Juli 2026 zuletzt geprüft. Nicht behandelt wird hier die Aufhebung einer bestehenden Sperre, für die ein eigenes Verfahren gilt.
Häufige Fragen zur Spielpause im Online-Casino
Was unterscheidet eine Spielpause von einer Spielsperre?
Die Spielpause setzen Sie selbst im Konto eines einzelnen Anbieters, und sie endet automatisch nach der gewählten Zeit. Die Spielsperre wird ins zentrale Register eingetragen, gilt für alle Spielbankenspiele in der Schweiz und Liechtenstein sowie für Online-Grossspiele und läuft unbefristet, bis Sie ihre Aufhebung beantragen.
Wie lange kann eine Spielpause dauern?
Der Schweizer Casino Verband nennt eine Spanne von einer Stunde bis sechs Monaten. jackpots.ch erlaubt laut Hilfeseite Pausen ab 15 Minuten, ebenfalls bis höchstens sechs Monate, und mycasino.ch begrenzt den Timeout auf sechs Monate. Wer länger Abstand möchte, wählt die freiwillige Spielsperre.
Lässt sich eine Spielpause vorzeitig beenden?
Nicht mit einem Klick. Bei mycasino.ch braucht es einen Antrag, den der Kundendienst genehmigen muss. jackpots.ch hebt einen vorübergehenden Spielausstieg laut AGB nur auf begründeten Antrag auf und nur, wenn die Voraussetzungen für eine Spielsperre nach Art. 80 BGS nicht erfüllt sind.
Gilt eine Spielpause auch bei anderen Online-Casinos?
Nein, eine Pause bleibt auf den Anbieter beschränkt, bei dem Sie sie gesetzt haben, und wird nirgends gemeldet. Wenn Sie alle Schweizer Plattformen und die Spielbanken vor Ort zugleich meiden möchten, ist die freiwillige Spielsperre das Werkzeug, weil sie über das zentrale Sperrregister überall greift.
Lassen sich nur Slots pausieren, während Roulette offen bleibt?
Bei einigen Schweizer Anbietern ist das möglich: jackpots.ch bietet die Pause wahlweise für alle Angebote oder einzelne Kategorien wie Slots an, und mycasino.ch erlaubt den Timeout ebenfalls je Kategorie. Prüfen Sie danach ehrlich, ob Ihr Spiel einfach in die noch offene Kategorie wandert.
Ist während einer Spielpause eine Auszahlung möglich?
Eine einheitliche Regel dafür haben wir in den gelesenen Quellen nicht gefunden; massgebend sind die AGB des jeweiligen Anbieters. Am sichersten lassen Sie Restguthaben vor dem Setzen der Pause auszahlen. jackpots.ch nennt für Auszahlungen allgemein spätestens drei bis vier Arbeitstage.
Wann kann eine freiwillige Spielsperre aufgehoben werden?
Frühestens drei Monate nach dem Eintrag, und nur auf Ihren Antrag bei der Spielbank, die sie eingetragen hat. In das Verfahren muss eine kantonal anerkannte Fachperson oder Fachstelle einbezogen werden. Die ESBK nimmt keine Aufhebungsanträge entgegen und kann niemanden entsperren.
Bieten Casinos mit ausländischer Lizenz auch Spielpausen an?
Viele haben eine solche Funktion, doch sie folgt allein den Regeln des Betreibers. Diese Seiten sind in der Schweiz nicht bewilligt und nicht ans zentrale Sperrregister angeschlossen. Eine Schweizer Spielsperre erreicht sie deshalb nicht, und wie streng eine dort gesetzte Pause hält, steht nur in deren AGB.






































Beim Vergleich dieser Casinos lohnt sich zuerst ein Blick ins Spielerschutz-Menü statt auf den Bonus: Dort zeigt sich, ob die Pause bis sechs Monate reicht und ob sie sich auf einzelne Kategorien legen lässt.