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So haben wir die Casinos mit Reload-Bonus eingeordnet
Die Reihenfolge beruht auf den veröffentlichten Bonus-AGB, den Zahlungsbedingungen und der Konzession jedes Casinos. Die Höhe eines Reload-Bonus in Franken oder Prozent verschiebt für sich allein keinen Platz, denn erst der Umsatz in Franken zeigt, was der Bonus Sie tatsächlich kostet.
Reload-Angebote und ihre Bedingungen
Massgeblich ist der Umsatz in Franken, nicht die Prozentzahl auf dem Banner. Ein Faktor bis 20-fach auf den Bonus, eine Frist von mindestens 14 Tagen und ein Höchsteinsatz ab CHF 5 heben eine Platzierung. Ein Umsatz auf Bonus plus Einzahlung, eine Frist unter sieben Tagen oder eine Gewinnobergrenze beim Reload senken sie deutlich.
Ein- und Auszahlung mit aktivem Bonus
Ein Casino, das zuerst das Echtgeld belastet und es bei einer Auszahlung ohne Verlust freigibt, steigt. Verfällt bei jedem Auszahlungsantrag auch der Gewinn aus der eigenen Einzahlung, oder gilt für Reloads eine höhere Mindesteinzahlung als für normale Einzahlungen, fällt es zurück.
Spiele und Anrechnung beim Umsatz
Hier zählt, welche Spiele den Reload zu 100 % abtragen und ob die ausgeschlossenen Titel direkt in den Bonus-AGB stehen. Mehrere hundert anrechenbare Slots verschiedener Anbieter heben eine Platzierung. Zählen Tischspiele nur zu 10 % oder sind Slots mit hohem RTP pauschal gesperrt, sinkt die Wertung, weil der Bonus dann an wenige Titel gebunden ist.
Mobile Nutzung und Bonusanzeige
Zeigt das Konto auf dem Smartphone den Restumsatz in Franken und die verbleibenden Tage der Frist, hebt das die Platzierung. Muss man den Stand im Chat erfragen oder fehlt der Reload in der App, senkt es sie.
Konzession und Klarheit der AGB
Eine Schweizer Konzession mit Bewilligung der ESBK für das Online-Angebot ist Voraussetzung für einen Platz weit vorn. Bonusregeln auf Deutsch, an einer Stelle gesammelt und mit Rechenbeispiel, heben zusätzlich. Weicht die deutsche Fassung von der englischen ab oder behält sich das Casino Änderungen ohne Ankündigung vor, sinkt die Wertung.
Kundendienst und Auskunft zu Bonusregeln
Beantwortet der Support eine konkrete Frage zum Höchsteinsatz auf Deutsch und mit Verweis auf die zugehörige Klausel, hebt das die Platzierung. Ausweichende Standardantworten, Kontakt nur per Formular oder Auskünfte, die der schriftlichen Klausel widersprechen, senken sie.
HellSpin Casino
Willkommenspaket für NeukundenWas ein Reload-Bonus ist und was ihn vom Willkommensbonus trennt
Der Reload-Bonus, auf Deutsch auch Aufladebonus, ist ein Einzahlungsbonus für Kundinnen und Kunden, die bereits ein Konto haben. Das Casino legt auf eine Einzahlung einen Prozentsatz drauf, fast immer mit einer Obergrenze in Franken. Ein Reload von 50 % bis CHF 150 bedeutet also: Wer CHF 300 einzahlt, erhält CHF 150 Bonusguthaben, und wer CHF 600 einzahlt, bekommt ebenfalls nur CHF 150.
Vom Willkommensbonus unterscheidet ihn vor allem die Wiederholung. Der Willkommensbonus kommt einmal, der Reload kehrt zurück, wöchentlich oder als persönliches Angebot per E-Mail. Die Prozentsätze liegen meist tiefer als beim ersten Bonus, die Umsatzbedingungen dagegen nicht unbedingt.
Genau dort liegt die Falle für die Stammkundschaft eines Casinos.
Wer jede Woche einen Reload annimmt, spielt fast dauerhaft mit gebundenem Guthaben. Jede Auszahlung muss dann gegen eine laufende Bonusbedingung abgewogen werden, und der Bonus, der als Belohnung gedacht war, wird zur Gewohnheit mit Kleingedrucktem. Ich achte deshalb zuerst darauf, ob ein Casino den Reload als Opt-in anbietet, den man aktiv wählt, oder ihn automatisch auf jede Einzahlung bucht. Das Zweite klingt grosszügig und ist es selten.
Sticky oder non-sticky
Beim non-sticky Bonus, auch Parallelbonus genannt, spielen Sie zuerst mit Ihrer Einzahlung. Gewinnen Sie damit, können Sie das Echtgeld auszahlen und den Bonus verfallen lassen. Beim sticky Bonus bilden Einzahlung und Bonus von Anfang an einen Topf, und das Bonusguthaben selbst wird nie ausgezahlt. Für einen Reload, den man nebenbei mitnimmt, ist die erste Variante klar die günstigere.
Rechenbeispiel in Franken: was vom Reload übrig bleibt
Nehmen wir ein Beispielangebot: 50 % Reload bis CHF 100, Umsatz 35-fach auf den Bonus, Frist sieben Tage. Sie zahlen CHF 200 ein, erhalten CHF 100 Bonus und haben damit CHF 300 auf dem Konto.
Nun zum Umsatz: 35 mal CHF 100 ergibt CHF 3’500, die Sie einsetzen müssen, bevor der Bonus in auszahlbares Geld umgewandelt wird. Bei einem Einsatz von CHF 1 pro Spin sind das 3’500 Drehungen.
Was kostet das im Durchschnitt? Ein Slot mit einem RTP von 96 % behält auf lange Sicht 4 % jedes eingesetzten Frankens. 4 % von CHF 3’500 sind CHF 140. Der erwartete Verlust beim Durchspielen liegt damit über dem Bonus von CHF 100, und im Mittel bleibt vom Reload ein Minus von CHF 40.
Das ist eine Durchschnittsrechnung und keine Prognose für Ihre nächste Sitzung. Einzelne Runden schwanken stark, und gerade diese Schwankung macht Boni verlockend: Manchmal endet der Umsatz mit einem Vielfachen des Bonus auf dem Konto, häufiger mit null. Die Rechnung zeigt aber, auf welcher Seite das Casino im Mittel steht, und das genügt für die Frage, ob man den Bonus überhaupt annimmt.
Zum Vergleich ein kleinerer Reload: 25 % bis CHF 50, Umsatz 10-fach auf den Bonus. Sie zahlen CHF 200 ein, erhalten CHF 50 und setzen CHF 500 um. 4 % davon sind CHF 20, im Mittel bleiben Ihnen also CHF 30 Vorteil.
Der halb so grosse Bonus ist der wertvollere.
Deshalb ordnet diese Seite die Casinos nicht nach Bonushöhe, denn eine Liste, die einen Reload über CHF 500 vor einen über CHF 50 stellt, weil 500 grösser ist als 50, sagt Ihnen nichts darüber, was Sie am Ende behalten.
Umsatz auf den Bonus oder auf Bonus plus Einzahlung
Der Faktor allein sagt wenig, solange nicht klar ist, worauf er sich bezieht. «35-fach» kann 35 mal den Bonus bedeuten oder 35 mal Bonus und Einzahlung zusammen, und die AGB regeln das oft nur in einem Nebensatz wie «der Bonusbetrag und die qualifizierende Einzahlung sind 35-mal umzusetzen».
Was kostet dieser Nebensatz? Im Beispiel von oben steigt der Umsatz von CHF 3’500 auf 35 mal CHF 300, also auf CHF 10’500. Der erwartete Verlust bei 96 % RTP wächst von CHF 140 auf CHF 420, während der Bonus bei CHF 100 bleibt.
Umgekehrt lässt sich ein Faktor auf Bonus plus Einzahlung in einen Faktor auf den Bonus umrechnen, damit zwei Angebote vergleichbar werden. Bei einem 50-%-Reload ist die Summe aus Bonus und Einzahlung dreimal so gross wie der Bonus, also entspricht «10-fach auf beides» genau 30-fach auf den Bonus. Bei einem 25-%-Reload ist die Summe fünfmal so gross, und dieselben «10-fach auf beides» bedeuten 50-fach auf den Bonus. Je kleiner der Prozentsatz, desto teurer wird der Bezug auf die Einzahlung, obwohl der Faktor auf dem Papier harmlos aussieht.
Die folgende Gegenüberstellung zeigt dasselbe Angebot unter beiden Bezügen.
Umsatz auf den Bonus | Umsatz auf Bonus plus Einzahlung |
|---|---|
| CHF 100 Bonus, 35-fach: CHF 3'500 Umsatz | CHF 100 Bonus und CHF 200 Einzahlung, 35-fach: CHF 10'500 Umsatz |
| Erwarteter Verlust bei 96 % RTP: CHF 140 | Erwarteter Verlust bei 96 % RTP: CHF 420 |
| Bei CHF 1 pro Spin: 3'500 Drehungen | Bei CHF 1 pro Spin: 10'500 Drehungen |
| Faktor direkt zwischen Casinos vergleichbar | Vergleichbar nach Umrechnung, bei 50 % Reload Faktor mal drei |
Höchsteinsatz, Frist und Gewinnobergrenze im Kleingedruckten
Neben dem Umsatz stehen in jeder Bonus-AGB Regeln, die einen Reload still entwerten. Die bekannteste ist der Höchsteinsatz: Solange ein Bonus aktiv ist, darf ein einzelner Spin oder eine einzelne Runde einen festen Betrag nicht übersteigen, zum Beispiel CHF 5. Wer einmal CHF 10 setzt, riskiert nach dem Wortlaut solcher Klauseln den Bonus samt allen Gewinnen daraus.
Die Frist ist die zweite Stellschraube, an der ein Reload teurer wird: CHF 3’500 Umsatz in sieben Tagen bedeuten CHF 500 Einsatz pro Tag, und das ist für viele Stammkunden mehr, als sie in einer Woche ohne Bonus spielen würden. Ein Reload, der zu mehr Spiel zwingt als geplant, kostet doppelt.
Dann die Gewinnobergrenze, die oft erst nach einem guten Lauf auffällt. Eine Klausel wie «Gewinne aus dem Bonus sind auf das Fünffache des Bonusbetrags begrenzt» kappt einen Reload über CHF 100 bei CHF 500, ganz gleich, was der Slot ausgeworfen hat.
Schliesslich die Spielauswahl: In manchen Bonus-AGB sind Jackpot-Slots und Spiele mit besonders hohem RTP ausgeschlossen, und Tischspiele zählen oft nur zu einem Bruchteil. Wie stark das den Umsatz in die Länge zieht, zeigt die Tabelle weiter unten in Franken.
Reload-Bedingungen vor der Einzahlung prüfen
Die vier Schritte bauen aufeinander auf, deshalb lohnt sich die Reihenfolge. Wer schon im ersten Schritt einen Umsatz auf Bonus plus Einzahlung findet, kann die übrigen meist überspringen und den Bonus abwählen.
- Schritt 1
Bezug und Faktor des Umsatzes finden
Suchen Sie in den Bonus-AGB den Satz, der den Umsatz regelt, und notieren Sie, ob er sich auf den Bonus oder auf Bonus plus Einzahlung bezieht. Rechnen Sie danach den Betrag in Franken aus. - Schritt 2
Erwarteten Verlust mit dem RTP schätzen
Multiplizieren Sie den Umsatz in Franken mit dem Hausvorteil des geplanten Spiels, bei 96 % RTP also mit 0,04. Liegt das Ergebnis über dem Bonusbetrag, ist der Reload im Mittel ein Verlustgeschäft. - Schritt 3
Höchsteinsatz und Frist gegeneinander halten
Teilen Sie den Umsatz durch die Tage der Frist und vergleichen Sie den Tagesbetrag mit Ihrem üblichen Spiel. Prüfen Sie zugleich, ob der erlaubte Höchsteinsatz zu Ihren gewohnten Einsätzen passt. - Schritt 4
Auszahlungsregel bei aktivem Bonus lesen
Klären Sie, ob ein Auszahlungsantrag den Bonus annulliert und ob dabei auch Gewinne aus Ihrer eigenen Einzahlung verfallen. Fehlt dazu eine klare Klausel, lassen Sie sich die Regel vom Support schriftlich bestätigen.
Reload-Bonus bei Casinos mit Schweizer Konzession
Seit dem 1. Januar 2019 regelt das Geldspielgesetz (BGS) das Online-Casino in der Schweiz. Online-Spielbankenspiele dürfen nur Schweizer Spielbanken anbieten, die vom Bundesrat eine Konzessionserweiterung und von der Eidgenössischen Spielbankenkommission ESBK eine Bewilligung für das Online-Angebot erhalten haben.
Für Reload-Boni hat das zwei praktische Folgen, und beide betreffen Ihr Geld. Erstens sind Gewinne aus Online-Spielbankenspielen bei einem Schweizer Konzessionär bis zu einem Freibetrag von rund einer Million Franken pro Einzelgewinn steuerfrei, und dieser Betrag wird regelmässig angepasst. Bei Casinos ohne Schweizer Bewilligung greift diese Befreiung nicht. Zweitens gilt eine Spielsperre, die ein Schweizer Casino ausspricht, in der ganzen Schweiz und in Liechtenstein, also auch für jede Bonusaktion der übrigen Konzessionäre.
Bei Schweizer Anbietern trifft man zudem den After-Wager-Bonus an. Dort setzen Sie zuerst Ihre Einzahlung um, und erst danach wird der Bonus gutgeschrieben. Ein Schweizer Konzessionär beschreibt etwa für seinen Poker-Reload einen After-Wager-Bonus von 100 % der Einzahlung bis CHF 600, der verfällt, wenn er nicht innerhalb der Frist vollständig freigespielt ist.
Das Modell dreht die übliche Logik um: Bis der Bonus gutgeschrieben ist, spielen Sie mit Echtgeld, das an keine Bonusklausel gebunden ist.
Ausländische Angebote ohne Schweizer Bewilligung lässt die ESBK sperren. Die Domains stehen auf einer Sperrliste, die Schweizer Internetanbieter per DNS-Sperre umsetzen müssen. Spielende machen sich nach dem Geldspielgesetz nicht strafbar, verlieren aber den Schutz durch Schweizer Aufsicht, und bei einem Streit über einen annullierten Reload fehlt eine Anlaufstelle im Inland.
Spielgewichtung: wie viel Einsatz ein Franken Umsatz verlangt
Die Tabelle rechnet aus, wie viel Einsatz nötig ist, um CHF 1’000 oder CHF 3’500 Umsatz zu erreichen, je nachdem, zu wie viel Prozent ein Spiel angerechnet wird. Die Prozentstufen sind Beispielwerte, denn welches Spiel wie zählt, legt jedes Casino in seinen Bonus-AGB selbst fest.
| Anrechnung | Einsatz für CHF 1'000 | Einsatz für CHF 3'500 |
|---|---|---|
| 100 % | CHF 1'000 | CHF 3'500 |
| 50 % | CHF 2'000 | CHF 7'000 |
| 20 % | CHF 5'000 | CHF 17'500 |
| 10 % | CHF 10'000 | CHF 35'000 |
Auszahlung mit aktivem Reload und Bonusverfall
Die meisten Ärgernisse rund um Reloads entstehen beim Abheben. Eine typische Klausel lautet sinngemäss: «Mit einem Auszahlungsantrag verfallen alle aktiven Boni und die daraus erzielten Gewinne.» Was sie kostet, hängt davon ab, ob der Bonus sticky oder non-sticky ist.
Ein Beispiel: Sie zahlen CHF 200 ein, nehmen CHF 100 Reload und gewinnen mit Ihrem Echtgeld CHF 150 dazu, bevor das Bonusguthaben angetastet wurde. Beim non-sticky Bonus stehen CHF 350 Echtgeld zur Auszahlung, und nur die CHF 100 Bonus fallen weg. Beim sticky Bonus liegt alles in einem Topf von CHF 450, der erst nach erfülltem Umsatz frei wird. Heben Sie vorher ab, kann nach dem Wortlaut der Klausel der gesamte Gewinn verfallen, und übrig bleibt im ungünstigen Fall nur, was die AGB ausdrücklich als Einzahlung zurückgeben.
Wichtig ist ausserdem die Reihenfolge, in der das Casino Ihr Guthaben belastet.
Manche Häuser setzen zuerst das Bonusguthaben ein, andere zuerst das Echtgeld. Für Sie ist die zweite Reihenfolge günstiger, weil Gewinne aus Ihrem eigenen Geld dann frei bleiben und der Bonus nur als Reserve dahinter steht. Steht in den AGB nichts dazu, fragen Sie den Support und lassen sich die Antwort mit Verweis auf die Klausel geben.
Die KYC-Prüfung bleibt vom Bonus unberührt, wer sie aber vor der ersten Reload-Einzahlung erledigt, trennt beim Abheben die Frage der Identität sauber von der Frage des Umsatzes.
Wann Sie den Reload besser ablehnen
Ein Reload ist kein Pflichtteil der Einzahlung, auch wenn das Einzahlungsformular ihn vorausgewählt anzeigt. In der Regel lässt sich der Bonus beim Einzahlen abwählen, und wo das nicht geht, ist das bereits ein Grund für einen Platz weiter hinten in unserer Liste.
Wann ist der Verzicht klüger? Wenn der erwartete Verlust beim Umsatz über dem Bonus liegt, wie bei 35-fach auf CHF 100 mit 96 % RTP. Wenn Sie vor allem Live Casino oder Tischspiele spielen, die nur zu 10 % oder gar nicht zählen. Wenn die Frist kürzer ist als die Zeit, in der Sie den Umsatz bei Ihrem normalen Spieltempo schaffen. Und wenn Sie die Einzahlung eigentlich bald wieder abheben möchten, etwa nach einem guten Abend.
Umgekehrt lohnt sich ein Reload, wenn der Umsatz tief ist und Sie die anrechenbaren Spiele ohnehin mögen. Ein Faktor von 15-fach auf den Bonus bei einem Slot mit 96 % RTP bleibt im Mittel im Plus: 15 mal 4 % ergibt 60 % des Bonus als erwarteten Verlust, 40 % bleiben Ihnen. Bei 25-fach ist der Vorteil genau aufgebraucht, darüber dreht die Rechnung ins Minus.
Das ist die einfachste Faustregel dieser Seite: Faktor auf den Bonus mal Hausvorteil, und liegt das Ergebnis über eins, bezahlen Sie im Mittel für Ihren Bonus.
Reload-Bonus und verantwortungsvolles Spielen
Ein Reload ist so gebaut, dass er zur nächsten Einzahlung einlädt, und genau deshalb verdient er einen nüchternen Blick. Legen Sie Ihr Budget fest, bevor Sie ein Bonusangebot öffnen, und nicht danach. Ein Umsatz, der mehr Spielzeit verlangt, als Sie ohne Bonus eingeplant hätten, ist ein Grund zum Verzicht.
Casinos mit Schweizer Konzession bieten Einzahlungslimits, Spielpausen und die Spielsperre an, die in der ganzen Schweiz und in Liechtenstein gilt. Wer merkt, dass Reload-Angebote den Rhythmus der Einzahlungen bestimmen, findet in diesen Werkzeugen einen Halt und kann zusätzlich die Bonus-E-Mails abbestellen. Geldspiel ist Unterhaltung mit Kosten und keine Möglichkeit, Geld zu verdienen. Spielen ist ab 18 Jahren erlaubt.
Was beim Reload-Bonus zum Schluss zählt
Die Reihenfolge oben würde sich ändern, sobald ein Casino den Bezug seines Umsatzes vom Bonus auf Bonus plus Einzahlung umstellt oder die Frist für Reloads verkürzt, denn beides verschiebt den Preis stärker als jede neue Prozentzahl. Bonus-AGB können sich ändern, auch bei laufendem Bonus. Speichern Sie deshalb die Bedingungen, die beim Annehmen galten. Reloads für Sportwetten und Cashback-Aktionen behandelt diese Seite bewusst nicht. Die hier zitierten Bedingungen wurden zuletzt am 24. Juli 2026 mit den AGB der Casinos abgeglichen.
Häufige Fragen zum Reload-Bonus
Was ist ein Reload-Bonus?
Ein Reload-Bonus ist ein Einzahlungsbonus für Kundinnen und Kunden, die bereits ein Konto haben. Das Casino legt auf eine weitere Einzahlung einen Prozentsatz drauf, etwa 50 % bis CHF 100. Anders als der Willkommensbonus wird er wiederholt angeboten, oft wöchentlich oder als persönliches Angebot, und er unterliegt eigenen Umsatzbedingungen, die in den Bonus-AGB stehen.
Wie berechne ich den Umsatz eines Reload-Bonus?
Multiplizieren Sie den Faktor mit dem Betrag, auf den er sich bezieht. 35-fach auf einen Bonus von CHF 100 ergibt CHF 3’500. Bezieht sich der Faktor auf Bonus plus Einzahlung und haben Sie CHF 200 eingezahlt, sind es 35 mal CHF 300, also CHF 10’500. Der Bezug entscheidet also über den Preis, nicht der Faktor.
Ist ein höherer Reload-Bonus automatisch besser?
Nein, eher im Gegenteil, wie ein Vergleich zweier Angebote zeigt. Ein Reload von 25 % bis CHF 50 mit 10-fachem Umsatz auf den Bonus lässt bei 96 % RTP im Mittel CHF 30 übrig. Ein Reload über CHF 100 mit 35-fachem Umsatz kostet im Mittel CHF 40 mehr, als er bringt. Die Bonushöhe sagt ohne den Umsatz nichts über den Wert.
Kann ich einen Reload-Bonus ablehnen?
In der Regel ja: Viele Casinos lassen Sie den Bonus beim Einzahlen abwählen oder vor dem ersten Einsatz stornieren. Wird der Reload automatisch gutgeschrieben, lohnt sich ein Blick in die AGB, wie er sich entfernen lässt. Danach gilt Ihre Einzahlung als normales Echtgeld ohne Umsatzpflicht.
Was passiert, wenn ich mit aktivem Reload auszahle?
Meist verfällt der aktive Bonus samt den Gewinnen daraus. Beim non-sticky Bonus bleibt Ihr Echtgeld auszahlbar, solange Sie das Bonusguthaben nicht angetastet haben. Beim sticky Bonus bilden Einzahlung und Bonus einen Topf, und eine Auszahlung vor erfülltem Umsatz kann den ganzen Gewinn kosten.
Zählen Live-Casino-Spiele für den Reload-Umsatz?
Das legt jedes Casino in seinen Bonus-AGB fest. Häufig zählen Live Casino und Tischspiele nur zu einem kleinen Prozentsatz oder gar nicht. Bei einer Anrechnung von 10 % brauchen Sie für CHF 3’500 Umsatz Einsätze von CHF 35’000, was einen Reload für diese Spiele kaum sinnvoll macht.
Sind Gewinne aus einem Reload-Bonus in der Schweiz steuerfrei?
Bei einem Casino mit Schweizer Konzession sind Gewinne aus Online-Spielbankenspielen bis zu einem Freibetrag von rund einer Million Franken pro Einzelgewinn steuerfrei. Ob der Gewinn aus Bonusguthaben stammt, ändert daran nichts. Bei Anbietern ohne Schweizer Bewilligung greift diese Befreiung nicht, Gewinne sind dort grundsätzlich steuerbares Einkommen.
Was ist ein After-Wager-Bonus?
Beim After-Wager-Bonus setzen Sie zuerst Ihre Einzahlung um, und erst danach schreibt das Casino den Bonus gut. Ihr Echtgeld ist während dieser Zeit an keine Bonusklausel gebunden. Bei Schweizer Anbietern kommt das Modell vor, auch für Reloads, mit einer Frist, nach der ein nicht freigespielter Bonus verfällt.


















































Vergleichen Sie in der Liste zuerst, worauf sich der Umsatz bezieht. Ein Faktor auf Bonus plus Einzahlung macht aus CHF 3’500 schnell CHF 10’500, und das sieht man keiner Bonuskarte an.