So ist die Rangfolge der Casino-Apps entstanden
Die Rangfolge beruht auf den veröffentlichten Bedingungen der Betreiber, ihren Einträgen im App Store und bei Google Play sowie auf der Liste der ESBK. Provisionen und Werbevereinbarungen verschieben keine Platzierung, ebenso wenig die blosse Zahl der Spiele.
App-Boni und ihre Bedingungen
Ein Bonus, der in der App mit denselben oder milderen Bedingungen gilt wie auf der Website, hebt eine Platzierung. Ein Umsatz über dem 35-Fachen oder ein App-Bonus, dessen Bedingungen nur auf der Desktop-Seite nachzulesen sind, senkt sie.
Ein- und Auszahlungen in der App
Positiv zählt, wenn TWINT, Apple Pay oder PostFinance direkt in der App funktionieren und Auszahlungen gebührenfrei auf das verifizierte Konto gehen. Verlangt eine Auszahlung den Wechsel auf den Desktop oder nennt der Betreiber mehr als drei Werktage Bearbeitungszeit, verliert die Plattform an dieser Stelle Punkte.
Spielangebot in der App und Studios
Gemessen wird, ob die App dieselben Spiele mit denselben RTP-Versionen zeigt wie die Website. Eine grosse Zahl an Titeln zählt nicht für sich; fehlen in der App ganze Kategorien wie das Live Casino, sinkt die Platzierung.
App-Bedienung, Stabilität und Systemanforderungen
Gewichtet wird, wie die App aufgebaut ist und auf welchen Geräten sie läuft. Eine Suche mit Filtern nach Studio und Spieltyp, ein Login per Face ID oder Fingerabdruck und Unterstützung für mindestens zwei Jahre alte iOS-Versionen heben die Platzierung. Eine App ohne Android-Gegenstück, eine Pflicht zur jüngsten iOS-Version oder wiederholte Abmeldungen beim App-Wechsel senken sie.
ESBK-Konzession und Herausgeber im Store
Voraussetzung für jede Platzierung ist, dass die Plattform auf der ESBK-Liste der Online-Spielbanken steht und der Herausgeber im App Store oder bei Google Play die konzessionierte Spielbank selbst ist. Läuft eine App über eine Drittfirma ohne erkennbare Verbindung zur Spielbank, wird die Plattform nicht gelistet. Eine nur als APK-Datei verteilte Android-App senkt die Platzierung.
Kundendienst direkt aus der App
Ein Chat, der sich innerhalb der App öffnet und auf Deutsch antwortet, hebt eine Platzierung. Verweist die App für jede Frage auf ein E-Mail-Formular im Browser oder fehlt eine Telefonnummer ganz, sinkt sie.
Native App, Web-App oder Browser: was tatsächlich installiert wird
Unter dem Wort «Casino-App» laufen drei technisch verschiedene Dinge. Die native App wird aus dem App Store oder von Google Play geladen und greift direkt auf Funktionen des Geräts zu, etwa auf Face ID oder Push-Mitteilungen. Die Web-App ist eine Website, die sich als Symbol auf den Startbildschirm legen lässt und danach wie ein Programm wirkt, aber im Browser läuft.
Die dritte Form ist schlicht die mobile Website, die Safari oder Chrome ohne jede Installation öffnen.
Für Echtgeld-Apps setzen die Stores eigene Regeln, und diese Regeln erklären einen Teil des Schweizer Angebots. Apple verlangt in Richtlinie 5.3.4, dass Apps mit Geldspielen die nötige Bewilligung am Ort der Nutzung besitzen, auf dieses Gebiet geografisch beschränkt und kostenlos sind. Richtlinie 5.3.3 verbietet ausserdem, Guthaben für Echtgeldspiele über In-App-Käufe zu verkaufen. Google Play lässt Echtgeld-Apps in der Schweiz ebenfalls zu, sofern der Herausgeber eine Lizenz für diesen Markt nachweist.
Für den Einsatz heisst das: Eine Casino-App im Schweizer Store, die Einzahlungen über das Apple-Konto abwickelt, verstösst gegen die Store-Regeln, und eine App mit Echtgeld, die keine Standortprüfung verlangt, ebenfalls. Beides sind Zeichen, die bereits vor der Registrierung sichtbar werden.
Warum nicht jede Plattform eine App hat
Eine native App kostet die Spielbank Entwicklung, Prüfung durch den Store und Pflege für zwei Betriebssysteme. Das Spielangebot ändert sich dadurch nicht, denn die bewilligten Spiele laufen in der App wie im Browser auf den Servern der Studios. Einige Schweizer Plattformen setzen deshalb nur auf die mobile Website, andere bieten eine App zuerst für das iPhone an und ziehen bei Android nach oder verteilen die Android-Version direkt über ihre eigene Domain.
Eine Casino-App vor der Installation prüfen
Die folgenden sechs Schritte lassen sich im Store und auf der Betreiberseite erledigen, bevor eine Einzahlung erfolgt. Die Reihenfolge ist so gewählt, dass ein Ausschlussgrund früh auffällt.
- Schritt 1
Herausgeber im Store mit Spielbank abgleichen
Im Store-Eintrag steht unter «Anbieter» oder «Entwickler» eine Firma. Bei einer legalen Schweizer App ist das die Spielbank selbst, etwa die Grand Casino Luzern AG oder die Grand Casino Kursaal Bern AG. - Schritt 2
Plattform auf der ESBK-Liste suchen
Die ESBK veröffentlicht die Spielbanken mit Online-Plattform auf ihrer Website. Fehlt die Domain dort, ist das Angebot in der Schweiz nicht bewilligt, unabhängig davon, wie professionell die App wirkt. - Schritt 3
Systemanforderung vor dem Download lesen
Der Store nennt die minimale iOS- oder Android-Version. Bei den Schweizer Apps reicht die iOS-Spanne von 15.1 bis 18.0, ältere Geräte installieren die App dann gar nicht. - Schritt 4
Android-Datei nur von der Betreiberseite laden
Wird die Android-App als APK-Datei angeboten, gehört der Download ausschliesslich auf die.ch-Domain der Spielbank. Die Freigabe für unbekannte Quellen lässt sich danach in den Einstellungen wieder schliessen. - Schritt 5
Konto und Identität in der App bestätigen
Schweizer Plattformen verlangen eine Identitätsprüfung, die KYC heisst, also Know Your Customer. Ausweis und Adresse lassen sich meist per Handykamera hochladen; erst danach sind Auszahlungen möglich. - Schritt 6
Einzahlungs- und Zeitlimits vor dem Spiel setzen
Konzessionierte Spielbanken müssen Werkzeuge zur Selbstbeschränkung anbieten. In der App liegen sie meist im Kontobereich und gelten danach auf allen Geräten desselben Kontos.
Warum die Schweizer Konzession in der App den Ausschlag gibt
Seit dem 1. Januar 2019 gilt das Geldspielgesetz, und es erlaubt Online-Casinos nur Spielbanken, die in der Schweiz bereits ein Casino betreiben. Für das Online-Angebot braucht jede von ihnen eine Konzessionserweiterung des Bundesrats und zusätzlich eine Bewilligung der ESBK für jedes einzelne Spiel. Eine App ist rechtlich nichts anderes als ein weiterer Zugang zu dieser Plattform.
Ausländische Anbieter kommen auf eine Sperrliste, die Internetprovider über Netzsperren umsetzen. Diese Sperre wirkt auf Domains, eine direkt installierte Android-Datei eines solchen Anbieters umgeht sie technisch, ändert aber nichts daran, dass das Angebot in der Schweiz nicht bewilligt ist. Wer dort spielt, tut es nach den Worten der ESBK auf eigene Gefahr.
Was die Konzession bei Gewinnen bedeutet
Der Unterschied zeigt sich auch bei den Steuern. Gewinne aus Online-Spielbankenspielen eines Schweizer Konzessionärs sind bis zu einem Freibetrag von rund einer Million Franken pro Gewinn steuerfrei; der genaue Betrag wird periodisch an die Teuerung angepasst. Bei einem Anbieter ohne Schweizer Bewilligung greift diese Befreiung nicht, der Gewinn ist dann grundsätzlich ab dem ersten Franken steuerbares Einkommen.
Für eine App heisst das konkret: Die Lizenzfrage entscheidet über Spielerschutz, Rechtsweg und Steuer zugleich.
Spielangebot in der App: Versionen, RTP und Live Casino
Die Auszahlungsquote, kurz RTP für Return to Player, gibt an, welcher Anteil der Einsätze über sehr viele Runden rechnerisch zurückfliesst. Viele Studios liefern denselben Slot in mehreren zertifizierten RTP-Versionen aus, und die Spielbank wählt, welche sie bei der ESBK bewilligen lässt. Ein Titel kann deshalb auf zwei Schweizer Plattformen mit unterschiedlicher Quote laufen, obwohl Grafik und Regeln identisch aussehen.
In einer App ist die gewählte Version meist nur über das Info-Symbol im Spiel selbst sichtbar.
Ein zweiter Punkt betrifft die Volatilität, also die Schwankungsbreite der Ergebnisse. Ein hoch volatiler Slot zahlt selten und dann grösser, ein niedrig volatiler häufiger und kleiner; die Trefferhäufigkeit beschreibt, wie oft eine Runde überhaupt einen Gewinn bringt. Diese Angaben stehen in den Spielregeln und ändern sich in der App nicht.
Gegen die Zahl der Spiele als Gütekriterium spricht ein einfacher Befund: Mehrere tausend Titel nützen auf einem kleinen Bildschirm wenig, wenn die Suche nicht nach Studio, Volatilität oder Spieltyp filtern kann. Eine Lobby mit vierhundert gut sortierten Spielen ist am Handy brauchbarer als eine mit viertausend in endloser Liste. Beim Live Casino kommt die Übertragung dazu: Videostreams mit echten Croupiers reagieren empfindlich auf wechselnde Mobilfunkqualität, und ein Abbruch während einer offenen Runde wird nach den Regeln des jeweiligen Tisches abgewickelt, nicht nach dem Stand auf dem Display.
Sechs Schweizer Plattformen und ihr App-Stand
Die Tabelle stellt sechs konzessionierte Plattformen nebeneinander: die Spielbank dahinter, den Start des Online-Angebots und den Weg zur App auf beiden Systemen. Die Angaben stammen aus Store-Einträgen, Betreiberseiten und veröffentlichten Startdaten; «nicht bestätigt» markiert einen Weg, der sich in diesen Quellen nicht belegen liess.
Die Startdaten beziehen sich auf den Beginn des Online-Spielbetriebs nach der Konzessionserweiterung, nicht auf den Start der App, die bei mehreren Betreibern erst Jahre später hinzukam.
Typische Fehlerquellen auf dem Handy
Die meisten Störungen in Casino-Apps haben wenig mit dem Spiel zu tun und viel mit dem Gerät. Die Standortprüfung ist der häufigste Auslöser: Schweizer Apps müssen sicherstellen, dass sie nur in der Schweiz genutzt werden, und verweigern den Zugang, wenn die Ortung ausgeschaltet ist oder ein VPN einen ausländischen Standort meldet. In Grenzregionen kann ein Handy sich zudem in ein ausländisches Mobilfunknetz einbuchen.
Ein zweiter Klassiker ist die abgelaufene Sitzung.
Wechselt das Handy in eine andere App oder sperrt sich der Bildschirm, beenden iOS und Android Hintergrundprozesse nach eigenem Ermessen, und die Casino-App verlangt danach eine neue Anmeldung. Bei einem laufenden Slot ist die Runde serverseitig gespeichert und wird beim nächsten Öffnen fortgesetzt oder abgeschlossen. Bei einem Live-Tisch läuft das Spiel dagegen ohne den Spieler weiter.
Hinzu kommen die Systemanforderungen. Verlangt eine App eine neuere iOS-Version, als das Gerät erhält, bleibt das Update im Store einfach aus, und die installierte Version funktioniert irgendwann nicht mehr. Auch Speicherplatz spielt mit: Apps mit vielen Spielen laden Grafiken nach, und bei vollem Speicher brechen Ladevorgänge ohne klare Fehlermeldung ab.
Native App und Browser im direkten Vergleich
Native App und Browserversion greifen auf dasselbe Konto, dieselbe Konzession und dieselben bewilligten Spiele zu. Der Unterschied liegt in der Bedienung und darin, was das Gerät dafür verlangt.
Bei einem älteren iPhone fällt die Wahl oft von selbst, weil die App die nötige iOS-Version voraussetzt und der Browser nicht. Bei einem aktuellen Gerät verschiebt sich der Vergleich zu Anmeldung, Speicher und Mitteilungen, wie die Gegenüberstellung unten zeigt.
Für das Spielverhalten selbst gibt es keinen Unterschied: Ein Slot mit derselben RTP-Version zahlt in der App rechnerisch genau gleich wie im Browser, denn das Ergebnis jeder Runde entsteht auf dem Server des Studios und nicht auf dem Handy. Was sich unterscheidet, ist die Reibung zwischen zwei Runden, also wie schnell sich ein Spiel öffnet, wie oft eine neue Anmeldung nötig ist und ob eine Mitteilung zum Weiterspielen auffordert.
Ein- und Auszahlungen über die App
Weil Apple In-App-Käufe für Echtgeldguthaben verbietet, laufen Einzahlungen in Schweizer Casino-Apps über externe Zahlungsdienste. Im Store-Eintrag von mycasino.ch werden dafür TWINT, Apple Pay, PostFinance, Kreditkarte, Paysafecard, Neteller, Skrill und YAPEAL genannt, jeweils ohne Gebühren; PASINO.ch führt Apple Pay und TWINT neben Karten und E-Wallets auf.
Für Auszahlungen gilt eine andere Mechanik.
Das Geld geht in der Regel auf ein Konto, das auf den Namen der verifizierten Person lautet, und erst nach abgeschlossener KYC-Prüfung. TWINT und Apple Pay eignen sich deshalb für die Einzahlung, während die Auszahlung meist als Banküberweisung erfolgt. Vergleichsportale nennen für mehrere Schweizer Plattformen eine Auszahlungsdauer von ein bis drei Tagen; massgeblich sind die Angaben im Zahlungsbereich des jeweiligen Betreibers, die sich jederzeit ändern können.
Ein Punkt, der in Apps gern übersehen wird, ist die Reihenfolge der Methoden. Wer mit TWINT einzahlt und später eine Auszahlung beantragt, muss oft zuerst eine IBAN hinterlegen, und deren Prüfung kann die erste Auszahlung verlängern. Diese Angabe lässt sich vor der ersten Einzahlung im Konto erfassen. Gebühren für Auszahlungen weisen die genannten Schweizer Betreiber nach eigenen Angaben nicht aus; bei Kreditkarten kann die ausgebende Bank allerdings eigene Kosten für Glücksspieltransaktionen verrechnen.
Bonusangebote speziell für App-Nutzer
Einzelne Betreiber koppeln Aktionen an die App, um Downloads zu fördern. mycasino.ch hat für die neue App einen Bonus von 100 Prozent bis CHF 200 veröffentlicht, getrennt vom regulären Willkommensangebot. Solche Angebote gelten oft nur für die erste Einzahlung über die App und schliessen andere Willkommensboni teilweise aus.
Entscheidend ist der Umsatz, im Fachjargon wagering genannt: Er legt fest, wie oft der Bonusbetrag eingesetzt werden muss, bevor eine Auszahlung möglich ist. Für Willkommensboni Schweizer Plattformen werden Werte vom 30-Fachen bis zum 45-Fachen ausgewiesen, mit Fristen von 30 Tagen bis zu mehreren Monaten. Slots zählen dabei meist voll, Tisch- und Live-Spiele oft nur zu einem Bruchteil oder gar nicht.
Ein App-Bonus mit kürzerer Frist ist am Ende teurer als ein Website-Bonus mit längerer.
Wo die Bedingungen in der App stehen
In vielen Apps sind die Bonusbedingungen nur über einen Link erreichbar, der aus der App heraus in den Browser führt. Das ist kein Mangel an sich, macht aber den Vergleich mühsam, wenn App-Bonus und Website-Bonus nebeneinander laufen. Die Punkte, auf die es ankommt, stehen fast immer im selben Abschnitt: Mindesteinzahlung, Umsatzfaktor, Frist, Spielgewichtung und maximaler Einsatz pro Runde während des Umsatzes. Wird dieser maximale Einsatz überschritten, kann der Betreiber Bonus und daraus entstandene Gewinne streichen, auch wenn das Spiel den höheren Einsatz technisch zugelassen hat.
Berechtigungen, Updates und Datenschutz
Eine Casino-App fragt mehr Berechtigungen ab als eine Website. Die Ortung ist zwingend, weil die Spielbank den Standort in der Schweiz nachweisen muss; ohne sie startet keine Echtgeldrunde. Die Kamera wird für den Ausweis bei der KYC-Prüfung gebraucht, Mitteilungen sind dagegen freiwillig und lassen sich ablehnen, ohne dass das Spiel eingeschränkt wird.
Updates verdienen mehr Aufmerksamkeit, als sie meist bekommen. Ein Betreiber kann mit einer neuen Version die minimale Systemanforderung anheben, und auf einem Gerät, das dieses System nicht mehr erhält, bleibt dann nur der Browser. Die Liste der bewilligten Spiele wird dagegen serverseitig gepflegt, sodass neue Titel ohne App-Update erscheinen.
Die Datenschutzangaben stehen im Store unter dem Abschnitt zum App-Datenschutz und zeigen, welche Daten mit der Identität verknüpft werden.
Ein Detail betrifft geteilte Geräte. Bleibt die Anmeldung per Face ID oder Fingerabdruck aktiv, kann jede Person, deren biometrische Daten auf dem Gerät hinterlegt sind, die App öffnen. Auf Tablets, die in der Familie gemeinsam genutzt werden, ist ein Passwort deshalb die sicherere Wahl, und die Altersgrenze von 18 Jahren gilt für das Konto, nicht für das Gerät.
Verantwortungsvoll spielen, auch unterwegs
Eine App senkt die Hürde zum Spiel, weil sie jederzeit in der Tasche ist und mit einem Fingertipp öffnet. Gerade deshalb lohnt es sich, Einzahlungs- und Zeitlimits vor der ersten Runde im Kontobereich festzulegen, denn sie gelten auf allen Geräten desselben Kontos. Push-Mitteilungen zu Aktionen lassen sich in den Systemeinstellungen vollständig abschalten.
Schweizer Spielbanken sind gesetzlich verpflichtet, Massnahmen zum Spielerschutz anzubieten, darunter Spielpausen und die Spielsperre. Eine Spielsperre gilt für alle Schweizer Spielbanken, landbasiert und online, und damit auch für jede ihrer Apps.
Glücksspiel ist Unterhaltung mit Kosten und keine Einnahmequelle. Wer merkt, dass Einsätze, Zeit oder Gedanken ans Spiel überhandnehmen, findet Hilfe bei den unten aufgeführten Beratungsstellen.
Was bei einer Casino-App in der Schweiz zuletzt zählt
Die Rangfolge auf dieser Seite hängt an einer Bedingung, die sich ohne Ankündigung ändern kann: an der minimalen Systemversion im Store. Hebt ein Betreiber sie mit einem Update an, fällt seine App auf älteren Geräten weg, und die Platzierung unter dem vierten Kriterium sinkt. Die Store-Einträge wurden am 7. September 2026 zuletzt abgeglichen. Nicht behandelt sind hier Sportwetten-Apps, die in der Schweiz unter einem anderen Bewilligungssystem laufen, sowie Spielgeld-Apps ohne Echtgeld, die keiner Konzession bedürfen.
Häufige Fragen zur Casino-App in der Schweiz
Sind Casino-Apps in der Schweiz legal?
Legal sind Casino-Apps von Spielbanken, die eine Konzessionserweiterung des Bundesrats für das Online-Spiel besitzen und auf der Liste der ESBK stehen. Die App ist nur ein weiterer Zugang zur bewilligten Plattform. Apps ausländischer Anbieter ohne Schweizer Bewilligung sind hier nicht zugelassen, auch wenn sie sich technisch installieren lassen.
Woran erkennt man im App Store eine Schweizer Casino-App?
Am Herausgeber: Im Store-Eintrag steht als Anbieter die Spielbank selbst, etwa die Grand Casino Luzern AG bei mycasino.ch oder die Grand Casino Kursaal Bern AG bei 7melons.ch. Steht dort eine unbekannte Firma ohne Bezug zu einer Schweizer Spielbank, ist die Plattform auf der ESBK-Liste nachzuschlagen.
Gibt es Schweizer Casino-Apps auch für Android?
Ja, mehrere Betreiber bieten eine Android-Version an, entweder bei Google Play oder als Download über ihre eigene .ch-Domain. mycasino.ch und 7melons.ch verweisen auf Google Play, PASINO.ch bietet einen direkten Download an. Eine APK-Datei gehört ausschliesslich von der Domain der Spielbank auf das Gerät.
Warum lässt sich eine Casino-App auf einem älteren iPhone nicht installieren?
Jede App nennt im Store eine minimale iOS-Version. Bei den Schweizer Casino-Apps reicht diese Spanne von iOS 15.1 bis iOS 18.0. Erhält ein iPhone die verlangte Version nicht mehr, verweigert der Store die Installation, und das Spiel bleibt nur über den Browser möglich, mit demselben Konto und denselben Spielen.
Ist die Auszahlungsquote in der App anders als im Browser?
Nein, solange dieselbe RTP-Version läuft, denn das Ergebnis jeder Runde entsteht auf dem Server des Studios. Unterschiede entstehen zwischen Plattformen, weil viele Slots in mehreren zertifizierten Versionen existieren und jede Spielbank ihre eigene bewilligen lässt. Die gültige Quote steht in den Spielregeln des jeweiligen Titels.
Warum verlangt die Casino-App Zugriff auf den Standort?
Schweizer Spielbanken dürfen ihr Online-Angebot nur in der Schweiz bereitstellen, und Apple verlangt für Echtgeld-Apps eine geografische Beschränkung. Ohne Ortung startet deshalb keine Echtgeldrunde. Ein aktives VPN oder ein in ein ausländisches Netz eingebuchtes Handy in Grenznähe kann die Prüfung scheitern lassen.
Sind Gewinne aus einer Casino-App steuerfrei?
Bei einer Schweizer Plattform sind Gewinne aus Online-Spielbankenspielen bis zu einem Freibetrag von rund einer Million Franken pro Gewinn steuerfrei. Der genaue Betrag wird periodisch angepasst. Bei Anbietern ohne Schweizer Bewilligung fällt diese Befreiung weg, und der Gewinn gilt grundsätzlich als steuerbares Einkommen.
Kann man in der App mit TWINT oder Apple Pay einzahlen?
Bei mehreren Schweizer Plattformen ja: mycasino.ch nennt im Store-Eintrag unter anderem TWINT, Apple Pay und PostFinance, PASINO.ch führt Apple Pay und TWINT auf. Über In-App-Käufe des Stores laufen Einzahlungen nie, das verbietet Apple ausdrücklich. Auszahlungen gehen meist per Banküberweisung auf ein verifiziertes Konto.




Beim Vergleich dieser Plattformen prüfen wir immer zuerst genau den Herausgeber im Store-Eintrag. Steht dort die Spielbank selbst, ist die wichtigste Frage bereits beantwortet.