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Empfehlung der RedaktionSo ordnen wir Casinos mit Slot-Turnieren
Die Reihenfolge stützt sich auf die veröffentlichten Turnierbedingungen, die Preistabellen und die Lizenzangaben der Anbieter, abgeglichen mit dem Register der ESBK. Provisionen, Werbebudgets und die blosse Zahl der Spiele in der Lobby verschieben keine Platzierung.
Turnierpreise und ihre Bedingungen
Bar ausbezahlte Turnierpreise oder Bonusgeld mit höchstens 10-fachem Umsatz heben eine Platzierung. Preise mit 30-fachem Umsatz oder mehr, eine Verfallsfrist unter sieben Tagen und eine Preistabelle, die nur die ersten drei Ränge bezahlt, senken sie. Positiv wirkt zudem, wenn die Teilnahme ohne Startgebühr möglich ist und die Zahl der bezahlten Ränge vor dem Turnierstart feststeht.
Gutschrift und Auszahlung von Turniergewinnen
Eine Gutschrift des Preises innerhalb von 72 Stunden nach Turnierende und eine Auszahlung per TWINT oder Banküberweisung innerhalb von zwei Werktagen heben eine Platzierung. Eine manuelle Prüfung jedes einzelnen Turniergewinns oder ein Mindestbetrag für Auszahlungen von über CHF 50 senkt sie.
Turnierslots und Spielstudios
Ein Turnier mit mindestens zehn zugelassenen Slots von zwei oder mehr Studios hebt eine Platzierung, sofern die RTP der eingesetzten Version in der Spielinfo steht. Turniere auf einem einzigen hochvolatilen Slot ohne angegebene RTP senken sie. Die Gesamtzahl der Spiele in der Lobby zählt bei uns nicht, weil sie über das Turnierangebot nichts aussagt.
Rangliste und Bedienung auf dem Handy
Eine Rangliste, die im Spielfenster der mobilen Website oder App sichtbar bleibt, und eine Turnieranmeldung mit einem einzigen Tipp heben eine Platzierung. Muss das Spiel für jeden Blick auf den eigenen Rang verlassen werden, sinkt sie.
Schweizer Konzession und Turnierregeln
Voraussetzung ist die Online-Konzession einer Schweizer Spielbank mit Eintrag in der Liste der ESBK. Darüber hinaus heben vollständige Turnierregeln auf Deutsch eine Platzierung, wenn sie Wertungsformel, Mindesteinsatz und Gleichstandsregel nennen. Fehlt eine dieser Angaben oder steht sie nur in der englischen Fassung, senkt das die Platzierung.
Kundendienst zu Turnierfragen
Ein deutschsprachiger Live-Chat, der Fragen zur Punktezählung mit Verweis auf die Turnierregeln beantwortet und auch abends erreichbar ist, hebt eine Platzierung. Nur ein E-Mail-Kontakt oder Antworten ohne jeden Bezug auf die Regeln senken sie.
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WillkommensbonusEmpfehlung der RedaktionWie ein Slot-Turnier rechnet
Ein Slot-Turnier ist ein zeitlich begrenzter Wettbewerb auf einem oder mehreren Spielautomaten, bei dem jeder gewertete Spin nach einer festen Formel Punkte erzeugt. Am Ende verteilt das Casino einen Preispool nach der Rangliste, also nach der Reihenfolge der Punktestände aller Teilnehmenden. Das Spiel selbst ändert sich dabei nicht: Walzen, Auszahlungstabelle und RTP bleiben so, wie sie ausserhalb des Turniers wären.
Der Turnierpreis bildet damit eine zweite Auszahlungsebene über dem gewöhnlichen Spiel. Wer einen bezahlten Rang erreicht, erhält die regulären Slot-Gewinne und zusätzlich einen Anteil am Pool.
Wer den Preispool finanziert
Drei Modelle kommen in den Bedingungen vor. Beim hauseigenen Turnier zahlt das Casino den Pool aus dem eigenen Marketingbudget, und die Rangliste umfasst nur die eigene Kundschaft. Beim Netzwerk-Turnier eines Spielstudios trägt der Hersteller die Preise, und auf der Rangliste stehen Spielende mehrerer Casinos gleichzeitig. Pragmatic Play beschreibt für seine Aktion Drops & Wins etwa tägliche Ranglisten, die nach der Summe der Gewinnmultiplikatoren geordnet werden, mit Einzelpreisen bis 3’000 Euro. Das dritte Modell sind gemeinsame Turniere mehrerer Schweizer Online-Casinos, deren Rangliste über verschiedene Plattformen reicht. Ob ein Netzwerk-Turnier eines Herstellers in einem Schweizer Online-Casino läuft, hängt davon ab, ob die beteiligten Spiele dort eine Bewilligung haben.
Für den Einsatz heisst das: Ein grösserer Pool bedeutet nicht automatisch bessere Aussichten, weil mit dem Pool meist auch das Teilnehmerfeld wächst.
Fast alle Turniere setzen ausserdem eine aktive Anmeldung voraus. Spins vor dem Klick auf «Teilnehmen» oder in der Demo-Version zählen nicht, auch wenn derselbe Slot bereits offen war.
Multiplikator, Gewinn oder Umsatz: drei Wertungen
Die Wertungsformel ist die wichtigste Zeile der Turnierbedingungen, weil sie festlegt, welches Verhalten am Automaten Punkte bringt. Drei Grundformen tauchen immer wieder auf, dazu Mischformen, die zwei davon kombinieren.
Multiplikator-Wertung
Gewertet wird der Gewinn eines Spins geteilt durch seinen Einsatz. Ein Gewinn von CHF 100 bei einem Einsatz von CHF 0.20 ergibt den Multiplikator 500x, genau gleich viel wie CHF 1’000 bei CHF 2.00. Der Einsatzbetrag spielt für den Rang also keine Rolle, solange der in den Regeln genannte Mindesteinsatz erreicht ist. Gezählt wird je nach Turnier nur der höchste Einzelmultiplikator oder die Summe aller Multiplikatoren, und dieser Unterschied verändert das Turnier grundlegend: Bei der Summe gewinnt wieder an Gewicht, wer mehr Spins absolviert.
Gesamtgewinn in Franken
Hier zählen die Gewinne in absoluten Beträgen. Wer mit CHF 5 pro Spin spielt, sammelt bei gleichem Glück zehnmal so viele Punkte wie jemand mit CHF 0.50, und die Rangliste bildet damit vor allem die Einsatzhöhe ab.
Umsatzwertung
Bei dieser Form gibt es Punkte pro gesetztem Franken, häufig einen Punkt pro CHF 1 Einsatz, unabhängig vom Ergebnis des Spins. Ein Verlustspin zählt gleich viel wie ein Gewinnspin. Das macht den Punktestand planbar, koppelt ihn aber direkt an den Betrag, der durch den Automaten läuft, und damit an den erwarteten Verlust, der sich aus der RTP ergibt.
Die Volatilität, also wie stark sich Gewinne auf seltene grosse Treffer konzentrieren, wirkt je nach Wertung gegensätzlich.
In einer Multiplikator-Wertung führen hochvolatile Slots mit hohen Maximalgewinnen die Ranglisten an, weil ein einzelner Treffer genügt. In einer Umsatzwertung ist die Volatilität für den Punktestand belanglos und betrifft nur, wie stark das Guthaben unterwegs schwankt.
Turnierformate und was sie vom Budget verlangen
Die Tabelle fasst die Wertungsformate zusammen, die in den gelesenen Turnierbedingungen vorkommen, und zeigt, was jedes davon vom Budget verlangt. Sie beschreibt die Logik der Formate; Preispools einzelner Casinos wechseln von Turnier zu Turnier und stehen deshalb nicht darin.
| Format | Gewertet wird | Vorteil hat | Budgetdruck | Typische Falle |
|---|---|---|---|---|
| Höchster Multiplikator | Bester Einzelspin: Gewinn ÷ Einsatz | Ein einzelner grosser Treffer | Gering | Mindesteinsatz übersehen |
| Summe der Multiplikatoren | Alle Multiplikatoren addiert | Viele Spins | Mittel | Spinzahl zählt doch |
| Gesamtgewinn in CHF | Gewinne in Franken | Hohe Einsätze | Hoch | Rang folgt der Einsatzhöhe |
| Umsatzpunkte | Punkte pro gesetztem Franken | Grosses Spielvolumen | Sehr hoch | Verluste ohne Gegenwert |
| Freeroll | Gewinn aus Startguthaben | Spielzeit am Turnierstart | Keiner | Preis mit Umsatzauflage |
Was in den Turnierbedingungen stehen muss
Turnierbedingungen sind meist ein eigenes Dokument neben den allgemeinen Geschäftsbedingungen, und oft gelten beide zugleich. Was ich zuerst prüfe, ist die Preistabelle: Sie zeigt, wie viele Ränge bezahlt werden und ob der Preis als Bargeld, als Bonusgeld oder als Free Spins gutgeschrieben wird.
Ein Pool von CHF 10’000, der zur Hälfte an den ersten Rang geht, ist ein anderes Turnier als derselbe Pool verteilt auf 200 Ränge.
Danach kommen die Regeln, die über die Wertung eines Spins entscheiden. Dazu gehören der Mindesteinsatz, ein allfälliger Höchsteinsatz und die Frage, ob Spins mit Bonusgeld oder Free Spins mitzählen. Ebenso wichtig ist die Gleichstandsregel. Bei Multiplikator-Turnieren erreichen mehrere Teilnehmende denselben Wert, und die Bedingungen legen dann fest, ob der frühere Zeitpunkt, der höhere Einsatz oder eine Teilung des Preises entscheidet. Fehlt diese Regel, ist die Rangliste im Streitfall nicht nachvollziehbar.
Am Schluss stehen die Ausschlussgründe, etwa mehrere Konten pro Haushalt oder ein Einsatzmuster, das das Casino als Missbrauch einstuft.
Turnierregeln vor der Anmeldung lesen
Die sechs Schritte folgen der Reihenfolge, in der die Angaben in den meisten Turnierbedingungen erscheinen. Sie helfen beim Lesen der Regeln und ersetzen keine Entscheidung über den Einsatz.
- Schritt 1
Preistabelle und bezahlte Ränge genau ansehen
Die Preistabelle zeigt, wie der Pool verteilt wird. Entscheidend ist der Anteil, der auf die ersten Ränge entfällt, und ab welchem Rang überhaupt noch etwas ausbezahlt wird. - Schritt 2
Art des Turnierpreises eindeutig feststellen
Bargeld ist sofort auszahlbar. Bonusgeld und Free Spins tragen meist eine Umsatzbedingung und eine Verfallsfrist, die in einem separaten Abschnitt stehen. - Schritt 3
Die Wertungsformel Wort für Wort lesen
Höchster Multiplikator, Summe der Multiplikatoren, Gewinn in Franken oder Umsatzpunkte: Die Formel bestimmt, welche Spins überhaupt zum Rang beitragen und welche nicht. - Schritt 4
Mindesteinsatz und Höchsteinsatz pro Spin notieren
Spins unter dem Mindesteinsatz werden nicht gewertet. Ein Höchsteinsatz begrenzt bei Gewinnwertungen den Vorteil hoher Einsätze und steht oft nur im Kleingedruckten. - Schritt 5
Spielliste und eingesetzte RTP-Versionen prüfen
Nur die aufgeführten Slots zählen. Die Spielinfo jedes Titels nennt die RTP der eingesetzten Version, die von der Herstellerangabe abweichen kann. - Schritt 6
Laufzeit und Zeitzone des Turniers kontrollieren
Start und Ende stehen manchmal in einer anderen Zeitzone als der Schweizer Ortszeit. Spins nach Turnierende landen nicht mehr auf der Rangliste.
RTP und Spielversionen im Turnier
Die RTP, die Auszahlungsquote eines Slots über sehr viele Spins, ist im Turnier dieselbe Grösse wie ausserhalb. Ein Turnier hebt sie nicht an und senkt sie nicht. Was sich ändert, ist ihr Gewicht: In einer Umsatzwertung läuft mehr Geld durch den Automaten, und jeder Prozentpunkt RTP wirkt sich auf einen grösseren Betrag aus.
Viele Hersteller liefern denselben Slot in mehreren Konfigurationen, etwa mit 96 %, 94 % oder 92 % RTP, und das Casino wählt, welche davon es einsetzt. Der Name des Spiels, die Grafik und die Bonusfunktion sind in allen Versionen identisch. Bei einem Umsatz von CHF 1’000 liegt der rechnerische Unterschied zwischen 96 % und 92 % bei CHF 40, ein Betrag, der in manchem Turnier höher ist als der Preis für einen mittleren Rang. Deshalb gilt die Angabe in der Spielinfo des jeweiligen Casinos, nicht die Zahl auf der Website des Herstellers.
In der Schweiz kommt eine zweite Ebene dazu. Jedes Spiel, das eine Spielbank online anbietet, braucht eine eigene Spielbewilligung der ESBK, und bewilligt wird eine bestimmte Version.
Die Zahl der Slots in einer Lobby sagt über ein Turnierangebot wenig aus.
Ein Casino mit 2’000 Titeln, dessen Turniere immer auf denselben drei Automaten laufen, bietet für diese Seite weniger als eines mit 400 Titeln und wechselnden Turnierlisten aus mehreren Studios. Die Trefferhäufigkeit, also wie oft ein Spin überhaupt etwas auszahlt, gehört ebenfalls in die Spielinfo, wird aber nicht von allen Herstellern angegeben.
Wo Multiplikator- und Umsatzwertung auseinanderlaufen
Die zwei häufigsten Wertungen stellen gegensätzliche Anforderungen an das Budget. Die Gegenüberstellung zeigt, in welchem Punkt welche Form für Spielende mit festem Budget günstiger ausfällt.
Multiplikator-Wertung | Umsatzwertung |
|---|---|
| Ein Spin mit Mindesteinsatz kann die Rangliste anführen | Der Rang wächst nur mit dem gesetzten Betrag |
| Die Platzierung hängt an einzelnen Treffern | Der Punktestand ist im Voraus berechenbar |
| Die Kosten bleiben beim gewählten Budget | Jeder zusätzliche Rang kostet weiteren Umsatz |
| Die Formel ist in einem Satz erklärt | Die Punkte pro Franken sind klar beziffert |
| Gleichstände sind häufig, der Zeitpunkt entscheidet | Gleichstände kommen kaum vor |
Schweizer Konzession und Turniere aus dem Ausland
Seit dem 1. Januar 2019 regelt das Geldspielgesetz, wer in der Schweiz online Casinospiele anbieten darf. Zugelassen sind nur Schweizer Spielbanken, die vom Bundesrat eine Erweiterung ihrer Konzession erhalten haben, und für jedes einzelne Spiel braucht es zusätzlich eine Bewilligung der ESBK. Ein Online-Casino mit Schweizer Lizenz ist damit immer der digitale Ableger eines bestehenden Casinos vor Ort.
Für Turniere hat das eine direkte Folge. Ein Netzwerk-Turnier eines Herstellers kann nur auf Spielen laufen, die in der Schweiz bewilligt sind, und die Rangliste eines Schweizer Anbieters umfasst nicht automatisch dieselben Teilnehmenden wie bei ausländischen Plattformen.
Angebote mit Lizenz aus dem Ausland
Online-Geldspiele, die in der Schweiz ohne Bewilligung angeboten werden, lässt die ESBK sperren. Die Liste der gesperrten Seiten wird regelmässig aktualisiert und im Bundesblatt veröffentlicht, und die Internetanbieter setzen die Sperren technisch durch. Wer trotzdem auf einer solchen Seite spielt, macht sich nach Angaben der ESBK nicht strafbar, tut es aber auf eigene Gefahr. Bei Turnieren heisst das konkret: Bei einem Streit über eine Platzierung oder einen nicht ausbezahlten Preis gibt es keine Schweizer Aufsicht, an die man sich wenden kann.
Die Liste dieser Seite führt aus diesem Grund nur Anbieter mit Schweizer Konzession.
Ob ein Casino konzessioniert ist, lässt sich auf der Website der ESBK nachprüfen, die die bewilligten Online-Spielbanken mit der dazugehörigen Spielbank vor Ort aufführt.
Turniere auf dem Handy: wo die Rangliste hakt
Ein Turnier verlangt auf dem Handy mehr von der Oberfläche als ein gewöhnliches Spiel, weil neben den Walzen eine zweite Anzeige läuft: Rangliste, verbleibende Zeit und eigener Punktestand. Auf einem schmalen Bildschirm muss die Plattform entscheiden, ob diese Anzeige über dem Spiel liegt, eingeklappt wird oder auf eine eigene Seite wandert.
Die dritte Lösung ist die unpraktischste.
Muss das Spiel für jeden Blick auf den Rang verlassen werden, lädt der Slot beim Zurückkehren neu, und je nach Verbindung und Gerät dauert das zwischen einem kurzen Moment und mehreren Sekunden. Im Mobilfunknetz mit schwankendem Empfang oder beim Wechsel zwischen WLAN und Mobilfunk bricht die Sitzung gelegentlich ganz ab. Ein Spin, der vor dem Abbruch ausgelöst wurde, ist auf dem Server entschieden und zählt in der Regel für die Wertung, erscheint aber erst nach dem Neuladen im Verlauf.
Typische Fehlerquellen
Häufige Stolpersteine sind ein gesperrter Bildschirm, der die Sitzung beendet, eine App, die im Hintergrund vom Betriebssystem geschlossen wird, und eine Turnieranmeldung, die im Browser erfolgte, während das Spiel in der App läuft. Die Rangliste selbst wird je nach Plattform laufend oder mit Verzögerung aktualisiert, und die Bedingungen nennen das Intervall nicht immer. Ein angezeigter Rang kurz vor Turnierende ist deshalb eine Momentaufnahme, keine Zusage.
Turnierpreise, Bonusgeld und Steuern
Turnierpreise kommen in drei Formen vor: als Bargeld, als Bonusgeld oder als Free Spins. Bargeld ist ohne weitere Auflage auszahlbar. Bonusgeld und Gewinne aus Free Spins tragen meist eine Umsatzbedingung, also die Pflicht, den Betrag eine bestimmte Anzahl Male einzusetzen, bevor er ausbezahlt werden kann.
Bei einem Preis von CHF 100 mit 30-fachem Umsatz müssen CHF 3’000 gesetzt werden, und bei einer RTP von 96 % entspricht das einem rechnerischen Verlust von CHF 120. Der Preis wäre damit im Durchschnitt aufgebraucht, bevor er ausbezahlt werden kann. Eine Verfallsfrist verschärft das zusätzlich, wenn der Umsatz innerhalb weniger Tage erreicht sein muss.
Die Art des Preises verändert den Wert eines Ranglistenplatzes stärker als die Höhe des Pools.
Steuern auf Gewinne
Gewinne aus Online-Spielbankenspielen sind nach den Angaben des Bundesamts für Justiz bis zu einer Million Franken steuerfrei; darüber wird versteuert. Ob ein Turnierpreis steuerlich gleich behandelt wird wie ein Spielgewinn am Automaten, geht aus diesen Angaben nicht ausdrücklich hervor und ist für diese Seite unbestätigt. Bei einem Turnierpreis in der üblichen Grössenordnung bleibt die Frage theoretisch, bei einem Netzwerk-Jackpot nicht.
Turniere, Zeitdruck und Spielkontrolle
Slot-Turniere sind so gebaut, dass sie zum Weiterspielen einladen: Eine Uhr läuft ab, die Rangliste zeigt den Abstand zum nächsten Preisrang, und ein Platz knapp ausserhalb der Preise wirkt wie ein Verlust. Gerade in Umsatzwertungen verbindet sich dieser Druck direkt mit dem Einsatz. Schweizer Online-Casinos sind gesetzlich verpflichtet, Spielsperren durchzusetzen und Massnahmen zum Schutz vor Spielsucht anzubieten, darunter Einzahlungs- und Verlustlimiten sowie Spielpausen. Diese Limiten gelten auch während eines Turniers und lassen sich vor der Anmeldung festlegen. Ein Turnier ist ein Zusatz zum Spiel und kein Grund, ein gesetztes Budget zu überschreiten. Wer bemerkt, dass Ranglisten das Spielverhalten bestimmen, findet die Kontaktstellen für Beratung in der Tabelle unten.
Was bei Slot-Turnieren am Ende zählt
Die eine Zahl, die vor jeder Anmeldung zählt, ist die Wertungsformel, nicht der Preispool. Die Turnierbedingungen der gelisteten Casinos wurden am 5. Oktober 2026 zuletzt abgeglichen; stellt ein Anbieter danach seine Wertung von Multiplikator auf Umsatz um, verschiebt das seine Platzierung, auch wenn der Pool gleich bleibt. Nicht behandelt werden hier Pokerturniere, die eigenen Regeln folgen, sowie Aktionen im Live-Casino. Die sinnvolle Lesereihenfolge bleibt dieselbe: zuerst die Preistabelle, dann die Umsatzbedingung des Preises, zuletzt die Spielliste.
Häufige Fragen zu Slot-Turnieren
Was ist ein Slot-Turnier im Online-Casino?
Ein zeitlich begrenzter Wettbewerb auf einem oder mehreren Spielautomaten. Jeder gewertete Spin bringt nach einer festen Formel Punkte, und am Ende verteilt das Casino oder der Hersteller einen Preispool nach der Rangliste. Die regulären Gewinne aus den Spins bleiben davon unberührt und werden zusätzlich gutgeschrieben.
Kostet die Teilnahme an einem Slot-Turnier etwas?
Die meisten Slot-Turniere verlangen keine Startgebühr, gewertet werden aber nur Spins mit echtem Einsatz. Die Kosten entstehen also über das Spiel selbst. Bei einer Umsatzwertung steigen sie mit jedem Rang, bei einer Multiplikator-Wertung bleiben sie beim gewählten Budget. Freerolls mit Startguthaben kosten nichts, ihre Preise tragen aber oft Umsatzauflagen.
Zählen Spins mit Bonusgeld für die Rangliste?
Das legt jedes Turnier selbst fest, und die Regel steht in den Turnierbedingungen. Manche Anbieter werten nur Spins mit Echtgeld, andere zählen Bonusgeld mit, Free Spins sind häufig ausgeschlossen. Fehlt eine Angabe dazu, gibt der Kundendienst Auskunft, und die Antwort bleibt im Chatverlauf schriftlich erhalten.
Verändert ein Turnier die RTP eines Slots?
Nein. Die RTP gehört zur eingesetzten Version des Spiels und bleibt während eines Turniers dieselbe. Allerdings läuft derselbe Slot in verschiedenen Casinos teils in unterschiedlichen Versionen, etwa mit 96 % oder 94 %. Massgebend ist die Angabe in der Spielinfo des jeweiligen Casinos, nicht die Herstellerseite.
Sind Slot-Turniere in Schweizer Online-Casinos legal?
Ja, sofern das Casino eine Schweizer Konzession für Online-Spiele hat und die beteiligten Slots von der ESBK bewilligt sind. Seit dem 1. Januar 2019 dürfen nur Schweizer Spielbanken mit erweiterter Konzession online Casinospiele anbieten. Angebote ohne Bewilligung lässt die ESBK sperren.
Wie wird ein Gleichstand in der Rangliste entschieden?
Die Gleichstandsregel steht in den Turnierbedingungen. Üblich ist, dass der früher erreichte Punktestand vorne liegt; seltener entscheidet der höhere Einsatz, oder der Preis wird geteilt. Bei Multiplikator-Turnieren kommen Gleichstände regelmässig vor, weil viele Slots feste Gewinnstufen haben. Fehlt die Regel, bleibt die Rangliste im Streitfall unklar.
Werden Turnierpreise bar ausbezahlt?
Nicht immer. Ein Teil der Turniere zahlt Bargeld aus, andere vergeben Bonusgeld oder Free Spins mit Umsatzbedingung und Verfallsfrist. Ein Preis von CHF 100 mit 30-fachem Umsatz verlangt CHF 3’000 an Einsätzen, bevor er auszahlbar wird. Die Preistabelle nennt die Form des Preises in der Regel pro Rang.
Müssen Turniergewinne in der Schweiz versteuert werden?
Gewinne aus Online-Spielbankenspielen bei Schweizer Anbietern sind laut Bundesamt für Justiz bis zu einer Million Franken steuerfrei, darüber fällt Steuer an. Ob Turnierpreise exakt gleich behandelt werden wie Spielgewinne, ist dort nicht ausdrücklich geregelt. Bei grossen Beträgen gibt die kantonale Steuerverwaltung verbindlich Auskunft.




















































Beim Vergleich dieser Casinos lohnt der erste Blick der Wertungsformel ihrer Turniere, nicht dem ausgewiesenen Pool. Zwei Karten mit gleichem Preisgeld können völlig verschiedene Budgets voraussetzen.