Mindestauszahlung im Online-Casino
Die Mindestauszahlung ist der kleinste Betrag, den ein Online-Casino pro Auszahlungsantrag vom Spielerkonto auf ein externes Konto überweist. Liegt das auszahlbare Guthaben darunter, lässt sich der Antrag im Kassenbereich gar nicht erst absenden. Bei Schweizer Anbietern nennen Vergleichsseiten häufig CHF 10 als üblichen Wert, während einzelne Casinos ganz auf eine Untergrenze verzichten.

Wie die Untergrenze berechnet wird
Massgeblich ist nicht der angezeigte Kontostand, sondern das auszahlbare Guthaben, also Echtgeld ohne Bonusbeträge mit offenem wagering.
Ein Beispiel: Wer CHF 25 Echtgeld und CHF 40 Bonusguthaben im Konto sieht, kann bei einer Untergrenze von CHF 10 höchstens CHF 25 abheben.
Die Grenze gilt pro Antrag und je nach Anbieter pro Zahlungsmethode, weshalb dieselbe Plattform für Überweisung und Karte unterschiedliche Werte ausweisen kann. Bei Schweizer Casinos läuft die Auszahlung in der Regel per Banküberweisung auf ein Konto auf Ihren Namen, auch wenn Sie mit TWINT eingezahlt haben. Vor der ersten Auszahlung steht ausserdem die Identitätsprüfung.
Mindestauszahlung oder Mindesteinzahlung
Am häufigsten wird die Mindestauszahlung mit der Mindesteinzahlung verwechselt, weil beide oft denselben Frankenbetrag tragen, obwohl sie an verschiedenen Stellen greifen.
Mindestauszahlung | Mindesteinzahlung |
|---|---|
| Untergrenze pro Auszahlungsantrag | Untergrenze pro Einzahlung |
| Bezieht sich auf auszahlbares Echtgeld | Bezieht sich auf die überwiesene Summe |
| Steht meist in AGB oder Kassenbereich | Steht oft gut sichtbar auf Bonusseiten |
| Bonusguthaben zählt nicht mit | Entscheidet oft über die Bonusberechtigung |
| Meist nur per Banküberweisung | Auch per TWINT oder Karte möglich |
| Restbeträge darunter bleiben im Konto | Kleinere Beträge werden abgelehnt |
Wo Spieler auf die Grenze stossen
Meist fällt die Mindestauszahlung erst auf, wenn nach einer Spielsession ein kleiner Restbetrag übrig bleibt. Das Auszahlungsformular akzeptiert ihn dann nicht, und das Guthaben bleibt im Spielerkonto stehen.
Was ich zuerst prüfe, ist der Zahlungsabschnitt der AGB, denn dort stehen Mindest- und Höchstbeträge sowie allfällige Gebühren pro Methode. Bei Anbietern mit Lizenz aus dem Ausland kommen teils Gebühren für kleine Auszahlungen oder eine Umrechnung von CHF in EUR hinzu, was einen knappen Betrag zusätzlich schmälert.
Ein tiefer Wert nützt nur, wenn die Auszahlung auch gebührenfrei bleibt.
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