Mindestauszahlung im Online-Casino

Fabian Cattaneo
Zuletzt aktualisiert am 18. September 2026, 17:53
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Die Mindestauszahlung ist der kleinste Betrag, den ein Online-Casino pro Auszahlungsantrag vom Spielerkonto auf ein externes Konto überweist. Liegt das auszahlbare Guthaben darunter, lässt sich der Antrag im Kassenbereich gar nicht erst absenden. Bei Schweizer Anbietern nennen Vergleichsseiten häufig CHF 10 als üblichen Wert, während einzelne Casinos ganz auf eine Untergrenze verzichten.

Mindestauszahlung

Wie die Untergrenze berechnet wird

Massgeblich ist nicht der angezeigte Kontostand, sondern das auszahlbare Guthaben, also Echtgeld ohne Bonusbeträge mit offenem wagering.

Ein Beispiel: Wer CHF 25 Echtgeld und CHF 40 Bonusguthaben im Konto sieht, kann bei einer Untergrenze von CHF 10 höchstens CHF 25 abheben.

Die Grenze gilt pro Antrag und je nach Anbieter pro Zahlungsmethode, weshalb dieselbe Plattform für Überweisung und Karte unterschiedliche Werte ausweisen kann. Bei Schweizer Casinos läuft die Auszahlung in der Regel per Banküberweisung auf ein Konto auf Ihren Namen, auch wenn Sie mit TWINT eingezahlt haben. Vor der ersten Auszahlung steht ausserdem die Identitätsprüfung.

Mindestauszahlung oder Mindesteinzahlung

Am häufigsten wird die Mindestauszahlung mit der Mindesteinzahlung verwechselt, weil beide oft denselben Frankenbetrag tragen, obwohl sie an verschiedenen Stellen greifen.

Mindestauszahlung

Mindesteinzahlung

Untergrenze pro AuszahlungsantragUntergrenze pro Einzahlung
Bezieht sich auf auszahlbares EchtgeldBezieht sich auf die überwiesene Summe
Steht meist in AGB oder KassenbereichSteht oft gut sichtbar auf Bonusseiten
Bonusguthaben zählt nicht mitEntscheidet oft über die Bonusberechtigung
Meist nur per BanküberweisungAuch per TWINT oder Karte möglich
Restbeträge darunter bleiben im KontoKleinere Beträge werden abgelehnt

Wo Spieler auf die Grenze stossen

Meist fällt die Mindestauszahlung erst auf, wenn nach einer Spielsession ein kleiner Restbetrag übrig bleibt. Das Auszahlungsformular akzeptiert ihn dann nicht, und das Guthaben bleibt im Spielerkonto stehen.

Was ich zuerst prüfe, ist der Zahlungsabschnitt der AGB, denn dort stehen Mindest- und Höchstbeträge sowie allfällige Gebühren pro Methode. Bei Anbietern mit Lizenz aus dem Ausland kommen teils Gebühren für kleine Auszahlungen oder eine Umrechnung von CHF in EUR hinzu, was einen knappen Betrag zusätzlich schmälert.

Ein tiefer Wert nützt nur, wenn die Auszahlung auch gebührenfrei bleibt.

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