Cashback im Online-Casino

Martina Wyss
Zuletzt aktualisiert am 11. September 2026, 09:02
  • Bonusse
  • Umsatzbedingungen

Cashback ist eine Rückvergütung, bei der ein Casino oder Wettanbieter einen festen Prozentsatz Ihrer Nettoverluste aus einem bestimmten Zeitraum zurückzahlt. Nettoverlust heisst dabei: Ihre Einsätze minus Ihre Gewinne, meist gerechnet über einen Tag, eine Woche oder einen Monat. Wie hoch der Satz ist und wo die Obergrenze liegt, legt jeder Anbieter in seinen eigenen Bedingungen fest, einen verbindlichen Branchenstandard gibt es nicht.

Cashback

So wird Cashback berechnet

Die Formel ist schlicht: Nettoverlust der Periode mal Cashback-Satz, begrenzt durch die Obergrenze des Anbieters.

Sie setzen in einer Woche CHF 1’000 ein und gewinnen CHF 600 zurück, Ihr Nettoverlust beträgt also CHF 400. Bei 10 Prozent auf den Nettoverlust erhalten Sie CHF 40, sofern die Obergrenze höher liegt. Steht in den Bedingungen ein Deckel von CHF 30 pro Woche, bleiben es CHF 30, auch bei doppelt so hohem Verlust. Und wenn die Woche mit Gewinn endet? Dann gibt es nichts, weil ohne Nettoverlust die Berechnungsgrundlage fehlt.

Kommt das Cashback als Echtgeld, können Sie es direkt auszahlen. Kommt es als Bonusguthaben, gilt meist eine Umsatzbedingung, die bei Cashback oft niedrig ausfällt, etwa das Ein- bis Fünffache des Cashback-Betrags. Bei CHF 30 und Faktor 5 auf das Cashback müssen Sie also CHF 150 umsetzen, bevor daraus auszahlbares Geld wird. Welche Spiele in den Nettoverlust einfliessen, regelt wiederum jeder Anbieter selbst.

Womit Cashback oft verwechselt wird

Am häufigsten wird Cashback mit einem Einzahlungsbonus verwechselt. Der Einzahlungsbonus richtet sich nach dem eingezahlten Betrag und kommt vor dem Spiel, das Cashback richtet sich nach dem Verlust und kommt danach.

Ein Teil der Anbieter berechnet die Rückvergütung allerdings auf den Umsatz statt auf den Verlust, also auf alle Einsätze unabhängig vom Ergebnis. Dann erhalten auch Spielerinnen mit einer Gewinnwoche einen kleinen Betrag, der Satz liegt dafür in der Regel deutlich tiefer. In VIP-Programmen hängt der Prozentsatz zudem oft von der Stufe ab, ohne dass die Obergrenze wegfällt.

Ein hoher Prozentsatz sagt deshalb wenig, solange Sie Deckel und Berechnungsbasis nicht kennen.

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